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Samstag, 15. März 2014

Was ist eine Aktie?

"It's not how much money you make, but how much money you keep, how hard it works for you, and how many generations you keep it for." - Robert Kiyosaki

In meinen letzten zwei Artikeln ging es um Unternehmen und wie man ein Unternehmen besitzen kann. Die Antwort für Geldanleger hier ist natürlich „Aktien“. Was ist aber eine Aktie?

Aktien sind Wertpapiere, die Anteile an einem Unternehmen darstellen. Im Englischen heißen sie „equity, share, stock“.

Aktien sind Anteilscheine an einem Unternehmen. Eine Aktie ist wie eine Urkunde, die Ihnen schriftlich bestätigt, daß Sie Anteile an einem bestimmten Unternehmen besitzen, und zwar in der bezeichneten Höhe. Aktien existieren tatsächlich in Papierform. In der Vergangenheit haben die Aktionäre ihre Aktien als Papier bekommen und behalten. Mittlerweile sind Aktien meistens in elektronischer Form erhältlich.


Ich nehme als Beispiel das Unternehmen „Coca-Cola“. Diese Firma hat 4,41 Milliarden Aktien im Umlauf und hat einen Unternehmenswert von 168,17 Milliarden US-Dollar. Eine Aktie von Coca-Cola kostet circa 38$, also 27 € (Stand März 2014). Wenn Sie 4,41 Aktien von Coca-Cola für 120 € kaufen, gehört Ihnen folglich ein „Milliardstel“ dieses Unternehmens. Sie haben auch Anspruch  auf einen Teil der künftigen Gewinne. Sie dürfen in der Aktionärsversammlung über die Zukunft des Unternehmens mitentscheiden. Coca-Cola zahlt Ihnen jährlich oder jedes Quartal einen Teil Ihrer Gewinne als Dividenden aus. Das ist für Sie passives Einkommen („Wie erreiche ich finanzielle Freiheit?“). Sie können Ihre Aktien jederzeit an der Börse verkaufen. Das heißt, Aktien sind eine sehr liquide Form der Geldanlage. Eine Immobilie können Sie normalerweise nicht so schnell losbekommen („Ist es jetzt die richtige Zeit eine Immobilie zu kaufen?“).

Aktien werden an den Börsen gehandelt. Die Aktienmärkte sind mittlerweile in den entwickelten Ländern sehr gewachsen und  weit verbreitet. Nicht nur Aktien von sehr großen Unternehmen, sondern auch Aktien von Mittelständlern und kleinen Firmen werden an den Börsen gehandelt. Heutzutage haben Sie in Deutschland über die Banken und Brokerage-Unternehmen einfachen Zugriff auf die weltweiten Börsen. Online-Banking hat den Aktienhandel sehr vereinfacht und vergünstigt.

Diese Vereinfachung hat aber auch Nachteile. Der Aktienhandel wird manchmal leider nicht für den Zweck des Vermögensaufbaus gebraucht. Die Gier der Menschen verwandelt einen Geldanleger in einen Zocker. Dieses Thema bietet allerdings Stoff für einen separaten Artikel.

Außerdem müssen Sie die Aktien der ausländischen und kleinen Unternehmen mit Vorsicht genießen. Die fallenden Handelsgebühren und Spreads können hohe Kosten verursachen. Auch diese beiden Themen werde ich in einem separaten Artikel erfassen.

Man legt sein Geld in einem Wertpapier an, weil man Rendite erzielen möchte ("Was ist Rendite und wie kann man Rendite berechnen?"). Die Rendite z.B. einer Immobilie,  eines Festgeldkontos oder einer Anleihe ist relativ einfach zu berechnen („Populäre und sichere Geldanlagen“). Der Verhältnis von Miete zu Kaufpreis ergibt die Bruttorendite bei Immobilien. Der Zins ist bei Bankanlagen gleichbedeutend mit der Rendite. Bei Anleihen gibt es eine ähnliche Berechnungsmethode („Wie funktionieren Anleihen?“).

Man kauft auch Aktien, weil man Rendite erzielen möchte. Rendite wird bei Aktien durch Dividenden und Kursanstiege erreicht. Rendite existiert bei Aktien, weil Unternehmen Gewinne machen. Dadurch wird der Aktienkurs langfristig steigen und Dividenden werden ausgeschüttet. Die offene Frage für mich ist daher: „Woher kann ich wissen, on ein Unternehmen viel Gewinn macht?“. Die zweite Frage lautet: „Ist der Gewinn hoch genug bzw. die Aktie günstig genug, so dass ich diese Aktie erwerben möchte?“ Beides sind sehr gute Fragen, die jeder Anleger beantworten muss, bevor er sein Geld in irgendetwas investiert.  Das wird das Hauptthema von meinem nächsten Artikel sein.

Mittwoch, 8. Januar 2014

Ein finanzieller Rückblick auf 2013 - Einnahmen

“People never learn anything by being told, they have to find out for themselves.” -  Paulo Coelho

Ich habe vor ein paar Tagen meine regelmäßige Ausgabenanalyse für 2013 erledigt (“Analysieren Sie Ihre Ausgaben”). Diese Analyse ist ein bedeutender Teil meines Vermögensaufbaus. Für meinen Weg zur finanziellen Freiheit ist das Nachverfolgen der Ausgaben mit anschließender Analyse extrem wichtig. Da die Ausgaben einen direkten Einfluss auf die Sparquote (“Net Cashflow ist König”) und auf das nötige Geld für die finanzielle Freiheit (“Wie viel Geld braucht man um finanziell frei zu werden?”) haben, möchte ich die Ausgaben immer unter Kontrolle haben.

Das Jahr 2013 war für mich aus finanzieller Sicht ein erfolgreiches Jahr. Ich konnte meine aktiven und passiven Einnahmen erhöhen und meine Ausgaben reduzieren. Die Maßnahmen (“Ihr Wissen für finanzielle Freiheit umsetzen”), die ich mir vorgenommen hatte, habe ich durchgesetzt. Dies hat mir ermöglicht meine jährlichen Ersparnisse um 38% zu erhöhen. Hier ist der erste Teil der Zusammenfassung, wie ich es geschafft habe:


Einnahmen erhöhen


Das aktive Einkommen spielt eine sehr wichtige Rolle für den Vermögensaufbau in der Zeit, in der Ihr Vermögen und das passive Einkommen allein noch nicht hoch genug sind. Lohn und Gehalt sind für die meisten Arbeitnehmer die Haupteinnahmequelle. Deshalb bin ich der Meinung, dass jeder Arbietnehmer aktiv Wege suchen sollte, sein Gehalt zu erhöhen, solange er nicht finanziell frei ist (“Hört auf Euch zu beschweren - werdet aktiv”).

Ich bin zur Zeit zufrieden mit meiner Lebensqualität. Das ist der Grund, warum ich mir vorgenommen habe, nicht mehr Geld auszugeben - selbst wenn ich mehr verdienen würde. Meine Gehaltserhöhung im Jahr 2013 wurde also gespart, was meine Sparquote wesentlich erhöht hat. Die Gehälter vieler deutschen Arbeitnehmer wurden 2013 erhöht. Das ist eine sehr gute Gelegenheit für viele Menschen, mehr Geld zu sparen (“Mehr Netto vom Brutto und die Sparquote”).

Außerdem habe ich meine gesamten Einnahmen durch Steuererklärung (“Steuererklärung, Steuerrückzahlungen und Vermögensaufbau”), Beitragrückzahlung meiner Krankenversicherung (“Sparpotenzial beim Wechsel zur privaten Krankenversicherung”) und die Blogeinnahmen (“Geld verdienen mit meinem Blog“) erhöht.

In meinem nächsten Artikel werde ich zusammenfassen, worin meine Ausgaben 2013 bestanden und wie ich sie in diesem Jahr reduziert habe.

Montag, 13. Mai 2013

Ist es jetzt die richtige Zeit eine Immobilie zu kaufen


“You ought to be able to explain why you’re taking the job you’re taking, why you’re making the investment you’re making, or whatever it may be. And if it can’t stand applying pencil to paper, you’d better think it through some more. And if you can’t write an intelligent answer to those questions, don’t do it.” – Warren Buffett

Die EZB hat am 2.Mai den Leitzins nochmals gesenkt - auf das niedrige Niveau von 0,5%. Die niedrigen Zinsen machen Immobilien als Geldanlage immer attraktiver, weil die Kosten von Immobilienkrediten dementsprechend geringer werden. Ich höre in meinem Bekanntenkreis immer öfter, dass junge Leute sich überlegen, eine Immobilie als Geldanlage zu kaufen. Ich möchte aus dem Blick eines Anlegers analysieren, ob es jetzt sinnvoll und die richtige Zeit ist, eine Immobilie zu kaufen.

Viele Menschen haben romantische Gefühle, wenn es um eine Immobilie geht. „Ich möchte in meinem eigenen Haus wohnen“ oder „Ich möchte mein Geld in etwas Konkretes investieren“ (Betongold statt Wertpapiere) sind die bekannten Aussagen. Wenn es um eine Geldanlage geht, müssen Sie alle Gefühle beiseite legen und rational denken. Eine Immobilie kostet eine Menge Geld, welches Sie eventuell jahrelang gespart haben und für das Sie ggf. ein Kredit aufnehmen müssten, den Sie jahrelang abbezahlen. Sie haben den Luxus nicht, Ihr Geld wie bei einem Klamottenkauf laut Ihrer Wünsche und Gefühle anzulegen. Es ist dann keine Investition, sondern ein Einkauf.

Es gibt einen sehr wichtigen Faktor, den ein Anleger für seine Entscheidungen im Betracht ziehen sollte: Rendite („Was ist Rendite und wie kann man Rendite berechnen“). Genauso wie Aktien und Anleihen hat auch eine Immobilie eine Rendite. Die Mieteinnahmen und der Kaufpreis bestimmen die Rendite einer Immobilie. Dazu kommen die Kosten wie Instandhaltung, Versicherungen, usw., die von Mieteinnahmen abgezogen werden müssen, um die Nettorendite zu berechnen.

Ich persönlich würde erstens das Verhältnis von Kaufpreis zu jährlichen Nettomieteinnahmen berechnen, um beurteilen zu können, ob ich eine Immobilie überhaupt kaufen will. Dieses Verhältnis ist Vergleichbar zum KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) bei Aktien.

Als Beispiel nehme ich eine 60-qm Wohnung in der Kölner Innenstadt und kalkuliere das KGV für diese Investition. Der durchschnittliche Kaufpreis bei Wohnungen in Köln liegt bei 3000 €/qm. Daraus ergibt sich einen Marktpreis von 180.000 € für unsere Beispielwohnung. Die durchschnittliche Kaltmiete liegt derzeit monatlich bei circa 10 €/qm. Das ergibt Jahresmieteinnahmen von 7200 €. Fürs Erste möchte ich die eventuell anfallende Instandhaltungskosten und die Finanzierung für Vereinfachungszwecke ignorieren. Das KGV für diese Wohnung ist -> Kaufpreis/Mieteinnahmen = 180.000 / 7200 = 25. Die jährliche Rendite beträgt also 4%.

Ein erfahrener Anleger würde sofort merken, dass ein KGV von 25 eine sehr hohe Zahl ist. Die Wohnung amortisiert sich in 25 Jahren! Zum Vergleich sind hier die KGV’s von einigen bekannten Unternehmen (Stand Mai 2013):
  • Coca-Cola -> 22,22
  • Shell -> 8,42
  • Deutsche Bank -> 5,65
  • Siemens -> 10,27
  • Volkswagen -> 5,47
  • Apple -> 11,07

Ich würde direkt sagen, dass Immobilien in Köln heute überpreist sind. Die niedrigen Zinsen nach der Eurokrise haben die Immobilienpreis in den Großstädten in Deutschland hochgeschoben. Die Mieteinnahmen sind aber noch nicht angepasst worden. In diesem Zustand würde ich keine Immobilie zum Marktpreis kaufen. Weiterhin mieten und das Geld in Aktien anlegen ist für mich eine bessere und sinnvolle Alternative.

Natürlich ist es eine andere Geschichte, wenn Sie die Immobilie viel günstiger über Zwangsversteigerung oder ein ähnliches Angebot bekommen („Gelegenheiten Geld zu schaffen“). Jeder Preisnachlass auf den Marktpreis senkt das KGV und macht die Immobilie attraktiver.

Die Befürworter von Immobilien als Geldanlage haben andere Argumente wie Fremdfinanzierung, den künftigen Preisanstieg und Tilgung statt Miete. Diese werde ich in einem anderen Artikel analysieren.


Montag, 6. Mai 2013

Lege nicht alle Eier in einen Korb


”Don’t put all your eggs in one basket.” – Famous Proverb

Sie sparen monatlich eine gewisse Summe Geld und Sie konnten bis jetzt auf Ihrem Tagesgeldkonto ein kleines Vermögen aufbauen („Wie hoch ist Ihr Nettovermögen“). Sie sind überzeugt, dass Aktien langfristig die beste Geldanlage sind und möchten in Aktien investieren („Aktien als Geldanlage“). Wie sollten Sie dies nun anstellen, damit Sie langfristig eine hohe Rendite auf Ihr Vermögen bekommen?

Die Gestaltung des Portfolios ist eine der schwierigsten Herausforderungen, die ein Anleger hat. Diese Aufgabe wird oft ignoriert oder unterschätzt. Viele Menschen kaufen einfach willkürlich „Aktien“ und nennen sich selber Anleger („Der Kauf von individuellen Aktien für unerfahrene Anleger“). Sie hoffen danach, dass der Kurs von diesen Aktien steigt und sie reich werden. Für mich ist dies keine rationale Anlagestrategie, sondern reine Spekulation („Gold als alternative Geldanlage“). Mit einer falschen Aktienauswahl bekommen die Spekulanten keine gute Performance ihres Portfolios und beschuldigen die Finanzmärkte und Weltwirtschaft. Wie Sie Ihr Portfolio gestalten, ist eine strategische Entscheidung, die Ihre Rendite direkt beeienflusst („Was ist Rendite und wie kann man Rendite berechnen“). 


Die Hauptregel, um über lange Zeit durchschnittlich gute Rendite zu erzielen, ist „Diversifikation“. Diversifikation ist die Verteilung Ihres Geldes auf verschiedenen Aktien mit dem Ziel Ihr Risiko zu streuen („Risiko bei Geldanlagen“). Diversifikation kann man mit dem Sprichwort „Lege nicht alle Eier in einen Korb“ erklären. Das heißt, Sie sollten Aktien aus verschiedenen Märkten (Länder und Regionen) und Sektoren besitzen. Außerdem sollen Sie innerhalb eines bestimmten Marktes diverse Aktien besitzen (Large-Cap-, Small-Cap-, Value-, Growth-Aktien). Es ist empfehlenswert, Anteile von allen Aktien auf einem bestimmten Aktien-Index zu besitzen. Das eliminiert die Wahrscheinlichkeit, dass Sie mit Ihrem Portfolio wegen falscher Aktienauswahl hinter der Marktperformance zurückbleiben. Viele Anleger überschätzen Ihre Fähigkeiten, den Markt zu schlagen und sind oft hiermit nicht erfolgreich. Aus diesem Grund empfehle ich Aktien-ETFs („Aktien-ETFs als Geldanlage“), weil diese die Möglichkeit bieten, in den Gesamtmarkt zu investieren.

Ein vielfältiges Portfolio mit Aktien aus der ganzen Welt klingt attraktiv. In der Praxis ist es sehr aufwändig, jede einzelne Aktie zu analysieren und zu kaufen. Eigentlich übernehmen die Investmentfonds („Aktienfonds als Geldanlage“) diese Aufgabe für Sie und versuchen Ihr Geld auf verschiedenen Aktien zu verteilen. Natürlich ist der Preis dafür sehr hoch („Wie die Fondsgebühren die Rendite fressen“). Ich empfehle deshalb die Aktienfonds nicht, weil die Gebühren die erwartete Rendite stark reduzieren. Was ist dann der beste Weg, ein diverses Portfolio aufzubauen?

Mein Vorschlag: Bauen Sie Ihr Portfolio selber durch Erwerb diverser Aktien-ETFs auf. Ich weiß, dass es für Anfänger nicht leicht ist. Sie müssen sich über die ETF-Angebote schlau machen („Finanzielle Bildung“) und sich überlegen, welche ETF Sie kaufen möchten. Außerdem müssen Sie kalkulieren, wie Sie die richtigen Gewichtungen für eine gesunde Mischung behalten.

Ich werde in den nächsten Artikeln meine Vorschläge veröffentlichen, wie Sie Ihr Portfolio mit ETF’s gestalten können. Außerdem werde ich einige passende ETF’s vorstellen, die Sie über Ihre Bank oder Broker wie Aktien einfach kaufen können. Trotzdem würde ich bei meinen Lesern definitiv anregen, dass sie die ETF-Welt selber erkunden und verstehen, wie ETF’s funktionieren. Gehen Sie einfach auf die Webseite der größten ETF-Anbieter Deutschlands, lesen Sie die Informationsmaterialien und schauen Sie sich die Angebote an.

Die fünf größten ETF-Anbieter Deutschlands sind die folgenden: iShares, DB X-trackers, Comstage, Lyxor und Amundi.

Ich befürworte die Idee, dass Menschen für ihr Leben und ihre Finanzen selber verantwortlich sein sollen. Im Thema Portfoliogestaltung sollten sie auch die Verantwortung selber übernehmen, wenn sie hohe Rendite erzielen möchten. Es ist nötig, dafür am Anfang Zeit zu investieren. Aber wenn Sie Ihr ideales Portfolio einmal erstellt haben, ist der erste wichtige Schritt getan. Der Rest besteht darin Geld zu sparen und dieses Geld laut Ihrem Plan anzulegen.

Montag, 1. April 2013

Aktienfonds als Geldanlage


“The best financial advisors do not have to work as a financial advisor.” - Anonymous
Sie möchten in Aktien investieren, aber haben wenig Erfahrung damit. Sie haben wenig Zeit und Motivation, in Ihre finanzielle Bildung zu investieren. Sie haben auch nicht die psychologische Bereitschaft, in individuelle Aktien zu investieren. Was sollen Sie tun?

Die Antwort Ihres Bankberaters auf diese Frage wird sein: „Kaufen Sie Aktienfonds von unserer Bank! (oder von einem großen Investmenthaus)“. Dieser Fonds hat ein niedriges Risiko und einen Star-Fondsmanager. Die historische Performance (meistens bis zu maximal 3 Jahren in die Vergangenheit) ist phänomenal. Und Bla-Bla.. Weitere Verkaufsargumente.

Es ist eigentlich dem Bankberater egal in was Sie investieren, solange er seine Verkaufsprovision bekommt und seine Verkaufsquoten erfüllt. Hiermit werden Bankberater zu Verkäufern gemacht. Sie werden versuchen die Produkte zu verkaufen, bei denen sie die höchste Provision bekommen. Das liegt in der Natur des Menschens.


Es gibt viele Aktienfonds, die gute Rendite gebracht haben. Viele sind langfristig gesehen auf jeden Fall eine bessere Geldanlage als Tagesgeldkonten. Morningstar (www.morningstar.de) ist ein Finanzanalyseunternehmen und bietet sehr ausführliche Informationen über Aktienfonds, wenn Sie interessiert sind und mehr über einzelne Fonds erfahren möchten. Trotzdem bin ich nicht der beste Freund von Aktienfonds, und zwar aus folgenden Gründen:

Kosten:

Der Bankmanager und die Bank investieren Ihr Geld für Sie nicht als Gefallen, sondern gegen eine Gebühr. Ich finde diese Gebühren extrem hoch. 1% bis 4% jährliche Kosten fallen für solche Fonds an. Diese Kosten fressen Ihre Rendite auf wie eine Steuer. Über Jahren summieren sich diese Gebühren zu hohen Summen und reduzieren den Zinseszinseffekt Ihrer Geldanlage („Der Zinseszinseffekt“). Eine Rendite von 10% sinkt mit einer Gebühr von 3% auf 7%. Diese 3% können Ihre finanzielle Freiheit um mehrere Jahre verzögern („Vermögenswachstum, Darstellung der Effekte von Ersparnissen und Rendite“).

Auswahl:

Wie können Sie sicher sein, dass Ihr Fondsmanager eine bessere Rendite erzielt als andere Fondsmanager und der Marktdurchschnitt? Ist er klüger und hat geheime Tipps oder Insiderinformationen? Die Fondsbetreiber müssen die Inhalte ihres Fondsbestands veröffentlichen. Das heißt, jeder weiß was sie tun. Die Handlungen von sogenannten Starmanagern werden nachverfolgt und von anderen wiederholt, so dass die Rendite letztendlich sinkt. Viele Investmentfonds sind so groß, dass es mittlerweile fast unmöglich ist, dass sie eine überdurchschnittliche Marktperformance haben, weil sie den Markt selber bestimmen.

Historische Performance:

Wie können Sie sicher sein, dass die historische Performance von einem Fonds weiter fortgeht? Es gibt keine Garantie, dass ein Fonds, der drei Jahre in Folge eine überdurchschnittliche Marktperformance hatte, diese auch im vierten Jahr haben wird. Die historische Performance könnte reiner Zufall sein (eigentlich sind die Chancen hoch. In 1/8 der Fälle klappt das). Die Banken und die Investmenthäuser vermarkten nur ihre erfolgreichen Produkte. Die „Low-Performer“ werden geschlossen und in einen „High-Performer“ integriert, damit die Bilanzen sauber bleiben.

Aus diesen Gründen unterstütze ich den Kauf von Aktienfonds ungern. Trotzdem möchte ich sagen, dass es besser ist, in Aktienfonds zu investieren als gar nichts oder in Tagesgeldkonten. Einige von diesen Fonds mit niedrigeren Gebühren sind gute Alternativen zu direktem Kauf von individuellen Aktien, wenn Sie sich mit dem Thema nicht gut auskennen.


Donnerstag, 7. Februar 2013

Wie funktionieren Anleihen?


"Risk comes from not knowing what you are doing." -Warren Buffett

In den Artikeln „Unternehmensanleihenals sichere Geldanlage“ und „Staatsanleihen als sichere Geldanlage“ habe ich zwei wichtige Arten von sicheren Geldanlagen vorgestellt. Die nächste Frage ist jetzt, wie diese Anleihen funktionieren und wie man sie kaufen kann?

Wie funktionieren Anleihen?

Im Prinzip funktionieren Anleihen wie Festgeldkonten. Sie kaufen eine beliebige Anleihe in Höhe einer  bestimmten Summe (Anlagesumme); diese Anleihe hat einen festgelegten Zinssatz (Kupon). Die Anleihe hat eine Laufzeit (Fälligkeit) und ein Datum, in dem die Zinsen ausgezahlt werden (Kupondatum).

Ein großer Unterschied zu Festgeldkonten ist, dass der Preis der Anleihe nach Angebot und Nachfrage bestimmt wird. Am Ausgabedatum haben Anleihen im Prinzip einen Preis von 100. Die Anleger können eine Anleihe während der Laufzeit am Sekundärmarkt (Börsen) kaufen oder verkaufen. Wenn mehrere Anleger eine Anleihe kaufen möchten, geht der Preis hoch. Und wenn die Anleger ihre Anleihen verkaufen, geht der Preis runter. Hier ähnelt die Anleihe der Aktie. Der Kupon bleibt aber gleich; das heißt, die Rendite ist nicht immer gleich Kupon, sondern basiert auf Kurs, Kupon und Restlaufzeit. Die Rechnung ist ziemlich kompliziert, aber die Börse Stuttgart bietet ein sehr nützliches Tool, die Rendite der Anleihen zu kalkulieren.


Der Vorteil bei Anleihen im Vergleich zu Festgeld ist, dass Sie die Anleihe während der Laufzeit verkaufen können. Beim Festgeld gibt es hohe Kosten für die Kündigung, während bei Anleihen nur der Spread (Unterschied zwischen Bidpreis und Askpreis) Kosten verursacht. Natürlich entstehen im Falle eines Kursverlusts auch Kapitalverluste.


Die Anleihen können Sie ganz normal über Ihr Bankdepot oder über Broker kaufen und verkaufen.

Beim Kaufen von Anleihen ist es wichtig zu beachten, dass jede Anleihe einen „Dirty Price“ und einen „Clean Price“ hat. Beim Erwerb zahlen Sie den „Dirty Price“, der höher als der „Clean Price“ ist. Denn seit der letzten Kuponzahlung (das Kupondatum ist ja jährlich festgelegt) ist normalerweise einige Zeit vergangen und die Zinsen, die sich bis zu Ihrem Kaufdatum angesammelt haben, müssen beim Anleihenkauf bezahlt werden. Diese Zusatzkosten bekommen Sie bei der nächsten Kuponzahlung komplett zurück.

Wie ich im Artikel „Staatsanleihen als sichere Geldanlage“ beschrieben habe, ist das Rating einer Anleihe bei der Anleihenauswahl sehr wichtig. Zusätzlich müssen Sie das Risiko, die Restlaufzeit, die Rendite und Ihre persönliche Anlagestrategie im Betracht ziehen, bevor Sie irgendeine Anleihe kaufen.

Anleihen sind eine wichtige Art von Geldanlagen, mit denen Sie sich sehr gut auskennen sollten. Eigentlich machen viele Banken, Institutionen, Unternehmen, Investmentbonds, Rentenversicherungen und Lebensversicherungen nichts anderes, als Ihr Kapital in unterschiedliche Anleihen zu investieren. Wenn dies jedoch eine Bank oder Rentenversicherung für Sie macht, kassiert sie ganz brav einen guten Ausgabeaufschlag (2 bis 5%) und eine jährliche Managementgebühr (0,3 bis 3%). Diese Kosten reduzieren Ihre Rendite drastisch.

Wenn Sie finanzielle Freiheit erreichen möchten, müssen Sie die Verantwortung übernehmen und sich selber um Ihre Geldanlage kümmern. Staats- und Unternehmensanleihen sind gute Instrumente für diesen Zweck, besonders wenn Sie älter werden und weniger risikobereit sind.


Montag, 28. Januar 2013

Ausreden um weiterhin kontinuierlich geringe Rendite zu erzielen


“People spend too much time finding other people to blame, too much energy finding excuses for not being what they are capable of being, and not enough energy putting themselves on the line, growing out of the past, and getting on with their lives.” - J. Michael Straczynski

Ich unterhalte mich oft mit unterschiedlichen Leuten über Finanzen. Ich frage sie immer, ob sie Geld sparen und was sie mit ihren Ersparnissen machen.

Ein Teil dieser Leute spart einen geringen Teil des Einkommens oder gar nichts. Diese Leute sind meiner Meinung nach in der schlimmsten Situation. Sie müssen sich langsam Gedanken machen, wie Sie überhaupt eine höhere Sparquote erreichen („Net Cashflow maximieren“).

Da Deutschland für seine Sparer bekannt ist, sparen die meisten Leute, mit denen ich mich über Finanzen unterhalte, einen großen Teil ihres Einkommens. Sie legen aber Ihre Ersparnisse in Tagesgeld- und Festgeldkonten an, in denen man keine hohe Renditen bekommen kann. Zusätzlich haben sie natürlich eine Riesterrente, Lebensversicherung oder ähnliche kostenintensive Altersvorsorgeprodukte. Sie planen dazu oft noch, eine Immobilie zu kaufen.

Nach meiner Erfahrung mit diesen kleinen „Umfragen“ kann ich die Leute in vier Kategorien unterteilen, was die Frage „Warum investierst du dein Geld nicht in Geldanlagen mit höherer Rendite?“ angeht:
  • Skeptiker
  • Unwissende
  • Beschäftigte
  • Ängstliche

Der Skeptiker
Die Skeptiker glauben nicht, dass man in den Finanzmärkten hohe Renditen bekommen kann. Sie sind öfters von pessimistischen Nachrichten in den Medien oder linken politischen Ideologien beeinflusst. Sie haben ihr Vertrauen an die Banken verloren, weil einige Bankmanager vor kurzem ein paar Skandale verursacht haben. Wegen eines Bärjahres aufgrund einer Finanzkrise (verursacht von hoch verschuldeten Staaten, nicht von Unternehmen) denken sie,dass Aktien eine schlechte Art von Geldanlage sind.

Wie ich in dem Artikel „Historisches Performance von DAX und Dow Jones“ vorgestellt habe, bringen Aktien langfristig gesehen die beste Rendite. Und ich denke, dass man seine politischen Ideologien unabhängig von seinen persönlichen Finanzen halten sollte. Es geht schließlich um Ihre Altersvorsorge. Zusätzlich muss man vielleicht nicht alles glauben, was in der Zeitung steht. Die Medien müssen alles übertrieben darstellen, um das Interesse der Leser zu bekommen. Nicht alle Banken sind böse und nicht alle Unternehmen sind sozial unverantwortlich.

Der Unwissende

Die Unwissenden sind diejenigen, die im Leben bis jetzt keine finanzielle Bildung bekommen haben („Finanzielle Bildung“). Sie machen eigentlich im Prinzip das Richtige: Man soll sein Geld nicht in etwas anlegen, was man nicht versteht. Deswegen lassen Sie Ihr Geld auf den Giro- und Tagesgeldkonten. Sie haben oft ein zusätzliches Altersvorsorgeprodukt (Riester, Rürup oder Lebensversicherung), von dem sie auch nicht viel verstehen.

Ich finde es bei diesen Leute positiv, dass viele davon zumindest wissen, dass höhere Renditen möglich sind. Nun fehlt das Wissen, was man genau tun muss und wie. Ohne finanzielles Wissen ist es reine Glücksache, hohe Gewinne aus Finanzmärkten zu erzielen. Die gute Nachricht ist, dass die Wissensquellen da sind und auf sie warten. Sie müssen einfach die Initiative ergreifen und ihre Zeit in das Basiswissen investieren.

Der Beschäftigte

Die Beschäftigten haben immer dieselbe Ausrede: „Ich habe keine Zeit für meine Finanzen“. Diese Leute sind hauptsächlich immer mit ihrer Arbeit beschäftigt. Nach der Arbeit sind sie sehr beschäftigt mit ihren Freizeitterminen. Sie ruhen sich wenig aus und sind oft müde und gestresst. Sie arbeiten sehr viel für Geld. Sie lassen aber ihr Vermögen nicht wachsen, weil sie keine Zeit dafür haben. Es gibt eine Zitat: „Manche Leute sind so beschäftigt mit Arbeit, dass sie keine Zeit haben Geld zu verdienen“.   

Weil diese Leute wenig Zeit für sich haben, versuchen Sie diese wenige Zeit wegzufeiern und dabei viel Geld auszugeben um den Frust der Arbeit loszuwerden. Das Interessante ist, dass viele davon überzeugt sind, dass hohe Renditen möglich sind. Sie wissen sogar, wie es geht. Sie haben nur keine Zeit dafür. Das Problem hier ist die Prioritätensetzung. Es ist ein Dilemma, viel  zu arbeiten um Karriere zu machen und dabei für das Endziel, nämlich mehr Geld zu verdienen, keine Zeit zu haben, indem man das Geld für sich arbeiten lässt.

Der Ängstliche

Die Ängstlichen sind generell sehr gut beim Geld sparen. Sie sind aber sehr schlecht beim Geld anlegen. Ihr hart verdientes Geld hat einen sehr hohen Wert für sie und sie wollen nichts davon verlieren. Sie vermeiden jede Art von Risiko und legen ihr Geld nur in sicheren Geldanlagen an („Populäre und sichere Geldanlagen“). Ihre Begründung ist, dass einige Bekannte von ihnen schlechte Erfahrungen mit manchen Geldanlagen gemacht haben. Unterstützt wird ihre Ansicht von der Lehmannpleite 2008 und den Bärjahren wegen der Schuldenkrise der Eurostaaten. Ihr Plan ist, so schnell wie möglich eine Immobilie zu kaufen, am besten mit hoher Anzahlung (dafür haben sie ja gespart) und sehr hoher Tilgung (das Haus muss schnell abbezahlt werden).

Was ich hier traurig finde, ist, dass die Ängstlichen nicht wissen, dass ihr Geld tatsächlich seinen Wert verliert, wenn sie die Inflation einbeziehen („Inflation und die Effekte auf Rendite“). Eine Immobilie als einzige Geldanlage zu haben, ist auch ein hohes Risiko. Man darf nicht davon ausgehen, dass die Immobilienpreise weiter steigen werden.

Fragen an Leser

  • Stecken Sie auch Ihr Geld nur in sichere Geldanlagen?
  • Sind Sie glücklich mit Ihrer Rendite?
  • Was ist Ihre Ausrede, kontinuierlich geringe Rendite zu erzielen?
  • Gehören Sie eine der oben genannten Kategorien?

Freitag, 25. Januar 2013

Historische Performance von DAX und Dow Jones


"Only buy something that you'd be perfectly happy to hold if the market shut down for 10 years." -  Warren Buffett

Ich höre immer wieder von Leuten, dass hohe Renditen unmöglich seien und man alleine von dem passiven Einkommen durch Rendite nicht leben kann. Ich möchte in diesem Artikel darstellen, dass durchschnittlich hohe Renditen in den Finanzmärkten über längere Zeit möglich sind.

Dafür nutze ich die historischen Werte von zwei wichtigen Aktienindexen, dem DAX (Deutschland) und dem Dow Jones (USA). Unten in der Tabelle sehen Sie die Performance von DAX und Dow Jones in den letzten 25 Jahren kalkuliert mit Dividenden.

Quelle: Wikipedia

Ein Tagesgeldanleger sagt immer, dass Aktien hoch und runter gehen und am Ende des Tages nichts bringen. Deswegen ist er glücklich mit unter 2% jährliche Rendite, was weniger als die Inflationsrate ist.

Wie Sie in der Tabelle sehen, ist die durchschnittliche Rendite in den letzten 25 Jahren über 11%. Das Schlüsselwort in diesem Satz ist die „durchschnittliche Rendite“. Es gibt Jahren, in denen die Aktien bis zu 44% ihres Wertes verloren haben. Aber im Durchschnitt zeigen die Aktienindexe einen steigenden Trend. Das ist nicht nur in den letzten 25 Jahren so, sondern auch seit der Gründung der Börse  - trotz  Weltfinanzkrise 1929, Ölkrise 1973 und zwei Weltkriegen.

Sie können ohne tieferes Wissen über Aktien diese durchschnittliche Rendite erzielen. Was Sie dafür tun müssen, ist nicht eine individuelle Aktie suchen und Ihr gesamtes Vermögen in diese anlegen. Abhängig von Ihrem Alter und Ihrer Risikobereitschaft können Sie Ihr Vermögen zwischen sicheren Geldanlagen („Populäre und sichere Geldanlagen“) und Aktien verteilen. Für den Aktienanteil können Sie einfach einen ETF (Exchange-traded Fund) kaufen, der DAX, Dow Jones oder andere Weltindexe widerspiegelt. Mehr brauchen Sie nicht. Der Rest ist abwarten. Ich werde in den nächsten Artikeln mehr über Aktien und Aktien-ETF’s schreiben.

Wenn also der Aktienindex, der den Durchschnitt einer Anzahl von Aktien bildet, in 25 Jahren über 11% Rendite bringt, kann man theoretisch mit individueller Aktienauswahl noch höhere Renditen bekommen, richtig?

Das ist theoretisch richtig, aber in der Praxis viel schwieriger als es klingt. Es gibt unzählige Bücher und Theorien, wie man den Markt überlisten kann. Dazu ist aber ein sehr fundiertes Wissen über Aktienmärkte und Handelstrategien nötig. Möglich ist es schon. Ambitionierte Anleger können Ihre Zeit in die Bildung ihres finanziellen Wissens investieren. Wie ich in dem Artikel „Vermögenswachstum,Darstellung der Effekte von Ersparnis und Rendite“ gezeigt habe, erhöhen 1-2% zusätzliche jährliche Rendite Ihr Vermögen auf lange Sicht drastisch durch den Zinseszinseffekt.


Mittwoch, 23. Januar 2013

Unternehmensanleihen als sichere Geldanlage


"Wer gut schlafen will, kauft Anleihen, wer gut Essen will, bevorzugt Aktien."- André Kostolany

In dem Artikel “Staatsanleihen als sichere Geldanlage“ habe ich geschrieben, dass Staatsanleihen eine Art von Investitionen sind, die mit geringem Risiko eine sichere, jedoch geringe Rendite bieten. Unternehmensanleihen gehören auch in diese Kategorie.

Unternehmensanleihen (Corporate Bonds) sind festverzinsliche Wertpapiere, die von Unternehmen ausgegeben werden. Die Unternehmen, die wachsen wollen, müssen investieren und dazu brauchen sie Kapital. Ihr Kapitalbedarf kann nicht alleine durch Gewinne, Bankenkredite und Aktienverkäufe gedeckt werden. Um den Kapitalbedarf zu decken, ggf. geringe Zinsen als Bankkrediten zu zahlen und Geldquellen zu vervielfachen, bieten die Unternehmen diese Anleihen an. Die Anzahl der verfügbaren Unternehmensanleihen ist viel größer als die der Staatsanleihen. Fast jedes mittelgroße bis große Unternehmen bieten Anleihen den Anlegern Anleihen an.


Unternehmensanleihen funktionieren genauso wie Staatsanleihen. Ein großer Unterschied zu Staatsanleihen ist aber das Risiko. Das Risiko bei Unternehmensanleihen ist meistens höher als bei anderen sicheren Geldanlagen. Das bedeutet natürlich auch höhere Rendite.

Die Wahrscheinlichkeit einer Unternehmenspleite ist viel höher als die einer Staatspleite. Unternehmen haben keine Bundesdruckerei oder EZB (Europäische Zentralbank), die sie vor einer Pleite oder Zahlungsunfähigkeit retten. Eine Ausnahme hier sind ganz große Unternehmen wie Volkswagen, Siemens oder BASF. Das Risikorating von diesen Unternehmen ist besser als das mancher Eurostaaten. Ich möchte hier betonen, dass solche Unternehmen einen jährlichen Umsatz  haben, der höher ist als das Bruttoinlandsprodukt vieler Staaten.

Wenn Sie mittel- bis langfristig Ihr Geld sicher anlegen möchten, sind Unternehmensanleihen mit gutem Rating eine gute Alternative für Sie (genauso wie Eurobonds und Bundesschatzbriefe).


Wie kann ich noch höhere Rendite bei Unternehmensanleihen bekommen?


Was die Unternehmensanleihen interessanter für Anleger macht, sind die sogenannten „Junk-Bonds“. Es gibt immer wieder Firmen, die sich finanziell in einer schwierigen Situation befinden. Sie machen Verluste, haben hohe Schulden und Probleme neue Kredite zu bekommen. Manche sind die Pleitekandidaten, die von einer Pleite in den nächsten Jahren bedroht werden. Es kann sein, dass sie es schaffen, wieder profitabel zu werden. Es kann aber auch sein, dass sie in die Insolvenz abrutschen. Unternehmensanleihen von solchen Unternehmen bieten genauso wie Staatsanleihen von Krisenländern eine viel höhere Rendite an.

Hier sind die Beispiele:
  • Praktiker-Anleihen mit Laufzeit bis Februar 2016 bringen eine Rendite von 20,2% pro Jahr.
  • A.T.U.-Anleihen mit Laufzeit bis Mai 2014 bringen eine Rendite von 13,5% pro Jahr.
  • Solarstrom-Anleihen mit Laufzeit bis Juli 2017 bringen eine Rendite von 11,0% pro Jahr.


Risikobereite Anleger, die über das Unternehmen recherchiert haben und der Überzeugung sind, dass die Firmen zukünftig bessere Tage haben, können ihr Geld in solche Junkbonds investieren.

Staats- und Unternehmensanleihen gehören in jedes Portfolio. Eine Mischung von Anleihen und Aktien in einem vielfältigen Portfolio sind die Grundbausteine des Vermögenaufbaus, um finanzielle Freiheit zu erreichen. Deshalb ist es wichtig für Sie, sich mit Unternehmensanleihen vertraut zu machen.


Montag, 21. Januar 2013

Inflation und die Effekte auf Rendite


“Inflation is when you pay fifteen dollars for the ten-dollar haircut you used to get for five dollars when you had hair.” - Sam Ewing

Inflation ist ein Faktor, auf den ich meine Leser aufmerksam machen möchte. Das Ignorieren der Inflation kann bei der Berechnung künftige Ausgaben und Vermögen falsche Ergebnisse ergeben.

Inflation, die auch Teuerung genannt wird, ist der Anstieg der allgemeinen Güterpreise. Dieser Anstieg verursacht eine Abwertung des Geldes und das Absinken der Kaufkraft von Privatpersonen.
Das heißt also, dass Ihr Geld in der Zukunft nicht so viel Wert sein wird wie heute. Zusätzlich werden Ihre Ausgaben höher sein als heute. Ihr Vermögen nimmt ab und Ihre Ausgaben nehmen zu.

Quelle: IMF Prognose & eigene Rechnung

In dieser Tabelle sehen Sie, wie hoch der Wert von 1000 € in 20 Jahren sein wird. Die Zahlen für die Inflationsrate in Deutschland sind die Prognosen des IMF. Diese Raten können natürlich variieren und zwar wahrscheinlich nach oben, wenn man die Geldpolitik der Notenbanken heutzutage in Betracht nimmt. Selbst in den entwickelten Länder sind hohe Inflationen nicht unüblich (z.B. in den USA von 1973 bis 1982).

Die Inflationsrate ist nötig, um die reale Rendite Ihrer Geldanlagen zu kalkulieren. Die reale Rendite ist die Nettorendite, die bereinigt von Inflationseffekten ist. Zum Beispiel: Sie haben von Ihren BMW-Aktien in 2012 3,4% Dividenden bekommen. Nach Kapitalertragsteuer ist Ihre Nettorendite 2,55%. Bereinigt um die Inflation in 2012 (1,15%) ergibt sich eine reale Rendite von 1,40%. Traurig, aber wahr.

In der heutigen Niedrigzinssituation ist die reale Rendite von einigen sicheren Geldanlagen („Populäre und sichere Geldanlagen“) wie Tagesgeld und Festgeld sogar NEGATIV. Das ist vielen Sparern leider nicht bekannt.

Ich habe vor kurzem von einem Arbeitskollegen gehört, dass er sein Geld vor Inflation schützt, indem er alles ausgibt und nichts spart. Er ist der Meinung, dass sein Geld seinen Wert verliert, wenn er spart. Lieber sofort alles ausgeben! Es ist richtig, dass das Geld seinen Wert verliert, wenn man sein Geld nicht richtig anlegt. Mit 2% jährlichen Zinsen sollte kein Sparer zufrieden sein. Es gibt genug Möglichkeiten, wie man clever mit seinen Ersparnisse umgehen kann. Man braucht nur ein bisschen in seine finanzielle Bildung zu investieren („finanzielleBildung“).

Zurück zum Thema „Inflation“. Ich möchte nochmal betonen, dass Inflation bei der Berechnung der „finanziellen Freiheit“ berücksichtigt werden sollte. Wenn Sie heute 2000 € monatliche Ausgaben haben, werden Sie in 15 Jahren für die gleiche Lebensqualität 2700 € brauchen (laut IMF-Prognose). Um finanzielle Freiheit zu erreichen, muss Ihr passives Einkommen höher als 2700 € liegen, nicht 2000 €. Das erhöht natürlich das nötige Vermögen, um dieses passives Einkommen zu erzielen, auch um 35%!! („Wie viel Geld braucht man, um finanziell frei zu werden“).

Dieses Faktum betont die Wichtigkeit der Rendite Ihrer Geldanlagen noch mal. Sie müssen lernen, wie man höhere Rendite erzielen kann. Deswegen ist es essenziell wichtig, in finanzielle Bildung zu investieren. Sonst wird die Inflation Ihre Ersparnisse verschlingen.


Freitag, 18. Januar 2013

Der Zinseszinseffekt


„Compound interest is the greatest mathematical discovery of all time.” – Albert Einstein

In dem Artikel “Vermögenswachstum, Darstellung der Effekte von Ersparnis und Rendite“ habe ich präsentiert, wie die Rendite das Vermögenswachstum beeinflusst. Wie passiert eigentlich dieses Wachstum mit höherer Rendite so schnell?

Die Antwort liegt beim Zinseszinseffekt.  Der Zinseszins sind diejenigen Zinsen, die auf die bereits vorher in der vorigen Zinsperiode erzielten Zinsen anfallen. Es sind also die „Zinsen auf die Zinsen“. Mit diesem Effekt wachsen sowohl  Vermögen als auch Schulden exponentiell.

Die Formel für die Berechnung des Zinseszinses ist folgende:


mit  Kn= Endkapital;  Ko= Anfangskapital;  p= Zinsen/Rendite;  n = Anzahl der geltenden Zeiträume/Jahre (Quelle: Wikipedia)

Der Zinseszinseffekt ist der Hauptgrund, warum ich meinen Lesern empfehle, von Ihrem aktiven Einkommen Geld zu sparen und dieses Geld anzulegen. Das Geld, was nicht angelegt ist, bringt keine Zinsen und hilft beim Vermögensaufbau nicht viel.

Was aus 10000 € innerhalb von 20 Jahren wird. Quelle: eigene Rechnung

Was wichtig ist, besonders in den ersten Jahren des Vermögenaufbaus, ist, den Zinseszinseffekt maximal auszunutzen. Das heißt, dass alle erzielten Renditen von Ihren Geldanlagen wieder komplett angelegt werden sollten. Hiermit werden Sie das Wunder des Zinseszinseffektes erleben.

Dieser Effekt ist einer der Gründe, warum die Reichen immer reicher werden und die Unternehmen mit gutem Management sehr erfolgreich sind.

Die Reichen erzielen Rendite von ihrem Reichtum. Sie geben aber nicht alles aus. Es ist nicht so einfach wie man denkt, Millionen Euro ohne Weiteres zu verschwenden. Was machen Sie mit dem Überschuss? Sie legen dieses Geld wieder an.

Erfolgreiche Unternehmen machen gute Gewinne von ihrem Umsatz. Nach Steuern schütten Sie einen Teil dieses Gewinns als Dividende an die Aktionäre aus. Der Rest wird in den Unternehmen behalten. Was passiert mit diesem Geld? Es wird wieder investiert, um die Produktionskapazität zu erhöhen, oder für Forschung verwendet, um neue Produkte zu entwickeln. Damit werden künftig noch mehr Gewinne gemacht.

Nutzen Sie den Zinseszinseffekt zu Ihrem Vorteil und legen Sie Ihre Ersparnisse an. Mit finanzieller Bildung lernen Sie, wie Sie höhere Renditen von Ihren Geldanlagen erzielen können („Finanzielle Bildung“).

Die 72-Regel


Die 72-Regel hilft Ihnen schnell ohne Taschenrechner zu kalkulieren, wie viele Jahren oder wie viel Rendite sie brauchen, um eine bestimmte Summe Geld zu verdoppeln.

Die Regel geht folgendermaßen:

Jahre x Rendite = 72

Zum Beispiel:
Um in zehn Jahren Ihr Geld zu verdoppeln, brauchen Sie 72 dividiert durch 10 -> ~7,2 Jahren
Wenn Sie 12% Rendite erzielen können,  brauchen Sie 72 dividiert durch 12 -> 6 Jahre, um ihr Geld zu verdoppeln.



Mittwoch, 2. Januar 2013

Vermögenswachstum, Darstellung der Effekte von Ersparnisse und Rendite


„An investment in knowledge still yields the best returns.” – Benjamin Franklin
Ich möchte in diesem Artikel in zwei Tabellen darstellen, wie Ersparnisse und Rendite das Vermögenswachstum beeinflussen. Diese beiden Faktoren sind sozusagen die Standbeine des Vermögensaubaus.

Beide Tabellen gehen von einem Startvermögen von 10.000 € aus. In Tabelle A spart der silberne Adler jährlich 10.000 €. In Tabelle B spart der goldene Adler 20.000 € pro Jahr. Wir sehen, wie viel Vermögen beide Anleger mit unterschiedlichen Renditen erzielen können.

Tabelle A: der silberne Adler mit 10.000 € jährlicher Ersparnis
Tabelle B: der goldene Adler mit 20.000 € jährlicher Ersparnis
Am Anfang des Vermögenaufbaus machen die Ersparnisse einen großen Teil vom Vermögenswachstum aus. Aber mit der Zeit wird die Quote von der Kapitalrendite immer größer.

Aus diesem Grund ist es extrem wichtig, die Wege zu suchen und finden, wie Sie höhere Renditen für Ihre Investments bekommen können. Der goldene Adler in dem Beispiel schafft sich 149.066 € mehr Vermögen, wenn er 2% mehr Rendite (von 6% auf 8%) erzielen kann! In finanzielles Wissen zu investieren ist daher zwingend erforderlich, um die Rendite zu erhöhen und Ihre finanziellen Ziele schneller zu erreichen.

Vermögenswachstum "der goldene Adler" mit 20.000 € jährlicher Ersparnis (Quelle: eigene Rechnung)
Nichtsdestotrotz ist der Anteil der Ersparnisse auch nicht zu unterschätzen. Mit 20.000 € jährlicher Ersparnis schafft sich der goldene Adler im Beispiel fast doppelt so viel Vermögen wie der silberne Adler.

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Staatsanleihen als sichere Geldanlage


„Kaum steigt irgendwo die Rendite zehnjähriger Anleihen, schon wird der Weltuntergang verkündet.“ - Jens Weidmann
Zusätzlich zu Tagesgeld- und Festgeldkonten sind Staatsanleihen eine andere Art von sicheren Geldanlagen (“Populäre und sichere Geldanlagen“).

Staatsanleihen sind festverzinsliche Wertpapiere, die von Staaten herausgegeben werden. Damit finanzieren die Länder ihre Ausgaben und refinanzieren meistens ihre Schulden. Bei der Zinszahlung funtionieren Staatsanleihen ähnlich wie Festgeldkonten. Sie haben einen festen Zins (Kupon) und eine Laufzeit (Fälligkeitsdatum) und ein Datum, an dem die Zinszahlung erfolgt. Der Unterschied zum Festgeld ist, dass Staatsanleihen als Wertpapiere behandelt werden und deshalb einen Marktpreis haben. Das heißt, die Anleihen können während der Laufzeit gekauft oder verkauft werden. Wie bei Aktien bestimmt die Nachfrage den Kurs. Der Einstiegskurs und das Kupon bestimmen die Rendite.

Einige bekannte Arten von Staatsanleihen sind Bundesschatzbriefe, Euro-Anleihen, US-Anleihen, Schwellenländeranleihen, usw...

Die Kreditwürdigkeit des ausgebenden Landes bestimmt die Rendite. Die meisten Anleihen haben Ratings von Agenturen wie Moody’s, die den Anlegern bei der Auswahl helfen können. Die Risiken sind eigentlich im Vergleich zu Aktien und vielen Unternehmensanleihen sehr gering. Ähnlich wie die Bankpleite bei den Festgeldkonten ist das Risiko bei diesen Geldanlagen ein Zahlungsausfall. Staatspleiten sind selten, jedoch nicht unüblich. Einige Bespiele sind: Deutschland in den Jahren 1923 und 1945, Russland 1998 und Argentinien 2002. Ein anderes Risiko ist der Schuldenschnitt, wie er kürzlich teilweise bei den Schulden des griechischen Staats passiert ist. In solchen Fällen ist die komplette Auszahlung des Investments nicht immer möglich.


Zu beachten bei der Auswahl einer Staatsanleihe ist deren Währung. Anleihen in Euro oder US-Dollar sind sicherer, bringen aber geringe Renditen. Anleihen in der Währung von Schwellenländern im Gegensatz dazu bieten höhere Renditen. Es gibt aber das Risiko von Geldverlusten, wenn die Fremdwährung ihren Wert durch Inflation oder Kursschwankungen verliert.

Laufzeit und Risiko entscheiden über die Rendite bei den Anleihen. Zum Beispiel:
  • Spanien-Anleihen mit Laufzeit bis Oktober 2014 bringen eine Rendite von 3,2% pro Jahr.
  • Spanien-Anleihen Laufzeit bis Oktober 2025 bringen eine Rendite von 6,0% pro Jahr.
  • Griechenland-Anleihen mit Laufzeit bis Februar 2025 bringen eine Rendite von 13,8% pro Jahr.

Die Börse Stuttgart bietet in ihrer Webseite ausführliche Informationen bezüglich Anleihen und einen sehr nützlichen Renditerechner.

Wir haben zur Zeit weltweit ein sehr niedriges Zinsniveau. Viele damals gute, sichere Anlagen wie Bundesschatzbriefe und US-Anleihen bringen kaum Rendite. Deshalb sind Lebensversicherungen und viele Fonds mit Zinsgarantie im Notstand, weil sie in nichts anderes als sehr sichere Staatsanleihen investieren dürfen.

Durch die Eurokrise sind die Renditen bei  Anleihen von Krisenländern wie Griechenland, Spanien und Portugal im Vergleich zu Staatsanleihen von Deutschland oder Norwegen sehr hoch. Der Grund hier ist natürlich die Unsicherheit der Anleger. Die Gefahr ist zu groß, dass diese Länder ihre Schulden vielleicht gar nicht bezahlen können.

Ich wäre deshalb vorsichtig, mein Geld in Staatsanleihen von Krisenländern mit längerer Laufzeit zu investieren. Für Investments über 2-3 Jahren sind Staatsanleihen aber eine gute Alternative zu Festgeldkonten.

Montag, 19. November 2012

Populäre und sichere Geldanlagen


"One investor’s two rules of investing: 1. Never Lose Money 2. Never forget rule No. 1." - Warren Buffett
Der Weg des goldenen Adlers, der Weg zur finanziellen Freiheit, beginnt mit folgenden Schritten:
  • Einnahmen und Ausgaben nachverfolgen, Ausgaben analysieren
  • Ausgaben reduzieren und Sparquote erhöhen
  • Tagesgeldkonto eröffnen und jeden Monat Ersparnisse auf dieses Konto überweisen

Es gibt einige Alternativen zum Tagesgeldkonto, bei denen Sie Ihre Ersparnisse mit Garantieverzinsung anlegen können. Diese gelten als sichere Geldanlagen, die kaum Risiken haben. Dementsprechend aber können auch geringere Renditen erzielt werden.


Die populärsten der sicheren Anlagentypen sind:
  • Festgeldkonten
  • Bundesanleihen
  • Andere Staatsanleihen
  • Unternehmensanleihen


Wenn Sie Ihr Geld auf diese Art sicher anlegen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr, sehr gering, dass Sie Verluste machen. Wenn eine Bank, ein Staat oder ein Unternehmen pleite geht, dann besteht die Gefahr, dass Sie Ihr Geld komplett oder teilweise verlieren. Diese Sicherheit hat natürlich ihren Preis, nämlich dass die Renditen im Vergleich zu riskanteren Anlagen niedriger sind. In manchen Fällen sind die Renditen sogar geringer als die Inflationsrate. Obwohl die Anleger glauben sogar Gewinne zu machen,  haben sie in der Realität Verluste durch Inflation, weil ihr Geld nicht mehr den gleichen Wert hat wie vorher. Das Geld verliert nämlich seine Kaufkraft.

Es wird jedoch in der Finanzliteratur immer empfohlen, einen Teil des gesamten Portfolios in sichere Anlagen zu investieren.

Es gibt also eine Faustregel für Geldanlagen:
  • Ihr Alter in Prozent auf sichere Anlagentypen, wie oben aufgelistet
  • 100 abzüglich Ihr Alter in Prozent auf riskante Anlagen (Aktien, Fonds, ETF’s, usw.)

Zum Beispiel sollten Sie im Alter von 30 Jahren 30% Ihres Geldes auf sichere Anlagen und 70% auf riskantere Anlagen aufteilen. Je älter Sie werden, desto weniger sollten Sie risikobereit investieren.

Sichere Anlagen gehören in jedes Portfolio, besonders in Zeiten, wenn die Notenbankzinsen hoch sind. Obwohl diese Anlagen geringe Renditen bieten, ist es besser als nichts. Auf Geld auf dem Girokonto oder Barvermögen bekommt man 0% Zinsen.