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Montag, 14. Oktober 2013

Sparen beim Kauf von Unterhaltungselektronik

“The new information technology... Internet and e-mail... have practically eliminated the physical costs of communications.” - Peter Drucker

Meine regelmäßigen Leser wissen wahrscheinlich schon, dass ich kein Freund vom Besitz bzw. Kauf von Schnick-Schnack bin („Brauche ich das wirklich?“). Meine generelle Empfehlung ist, dass man bei jedem Einkauf versuchen sollte, das Beste für sein Geld zu bekommen. Die Käufer sollten sich ein paar Gedanken machen, bevor sie sich dazu entscheiden, irgendetwas zu kaufen. Am besten sollte man ein paar Nächte darüber schlafen. Denn meistens ist die erste Euphorie nach dem Kauf schnell vorbei.

Andererseits wünschen sich Menschen eben Dinge, die sie unbedingt haben wollen. Diese Wünsche mögen sie tatsächlich über einen langen Zeitraum glücklich machen und ihre Lebensqualität erhöhen. 

Unterhaltungselektronik wie Fernseher, Handys, Computer, Tablets, Audiogeräte und Kameras gehören in diese Kategorie. Ich persönlich hatte auch einen solchen Wunsch: ein Soundbar als Hifi-System für unser Wohnzimmer.


In diesem Artikel möchte ich meine Erfahrungen mitteilen und ein paar Tipps geben, worauf man beim Kauf von Elektronik achten sollte, damit man Geld sparen und das beste für sein Geld bekommen kann.

1) Nicht immer das neueste Modell kaufen


Die Technik bei Unterhaltungselektronik entwickelt sich extrem schnell. Es gibt alle 6-12 Monate neue Modelle. Das neueste Modell, das Sie heute teuer kaufen, ist bald nicht mehr so populär. Was passiert denn mit den alten Modellen, die die Unternehmen noch auf Lager haben? Der Preis wird reduziert, damit sie überhaupt verkauft werden können. Diese Modelle sind eigentlich nicht schlecht. Sie waren vor 6 Monaten noch „hip“ und haben alle Bedürfnisse erfüllt.

Also, nicht immer das neueste Modell kaufen, sondern ein älteres Modell auswählen. Wenn Sie sich für ein Lieblingsmodell entschieden haben, seien Sie ein bisschen geduldig und warten Sie ein paar Monate, bis ein neues Modell kommt und der Preis für Ihr Lieblingsteil sinkt.

2) Preise vergleichen und Online bestellen


Die Menschen, die alles bei Saturn oder Mediamarkt kaufen, verwundern mich. Online-Händler bieten dieselben Artikel bis zu 30-40% günstiger und sie liefern sie auch noch bis an die Haustür. Benutzen Sie Preisvergleichsportale wie www.geizkragen.de, www.guenstiger.de oder http://www.chip.de/preisvergleich/. 

Die meisten Online-Anbieter sind sehr seriös und kundenorientiert. Die Herstellungstechnik hat sich in den letzten Jahren so verbessert, dass die Fabriken kaum defekte Elektronik mehr rausgeben. Als Beratung verpackte Verkaufsgespräche vom Ladenverkäufer brauchen Sie nach meiner Auffassung auch nicht. Also, es spricht nichts dafür, unbedingt bei Elektroläden kaufen zu wollen. Vergleichen Sie die Preise und bestellen Sie bei einem günstigen Anbieter (bitte Versandkosten nicht übersehen!). Sie haben eine hohe Chance, ein für sie passendes Schnäppchen zu finden.

3) Die Marke ist nicht alles, Rezensionen lesen


Es ist sehr wichtig, dass Sie für Ihr Geld einen entsprechenden Gegenwert bekommen. Eine bekannte Marke bei Unterhaltungselektronik steht nicht unbedingt dafür, dass der Artikel eine Top-Qualität hat und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Lesen Sie die Kundenrezensionen und die Expertenreviews im Internet z.B bei www.amazon.de, www.chip.de, oder englischsprachigen Technologiewebseiten wie www.thewirecutter.com, www.techradar.com oder www.theverge.com . 

Sie können sehr wertvolle Kritiken, Tests und Analysen finden. Machen Sie sich vor Ihrem Einkauf schlau, vergleichen Sie unterschiedliche Marken und kaufen Sie das Produkt mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Viele Menschen sind leider ungeduldig. Sie haben keine Zeit und Lust, vor dem Einkauf zu recherchieren. Sie sehen das große Sparpotenzial dabei leider nicht. Mit einer Stunde Vorarbeit habe ich beim Kauf meines Soundbars 150 € gespart. Nicht schlecht für eine Stunde Arbeit („Wie man sich ohne Nebenjob einen Stundenlohn schafft“)!

Sonntag, 17. Februar 2013

Kosten von Getränken beim Feiern und Ausgehen


“I spent a lot of my money on booze, birds, and fast cars. The rest I just squandered.” - George Best

Ein guter Freund von mir hat Probleme damit, Geld zu sparen. Er hat sich letztlich beschwert, dass er während der Karnevalszeit viel Geld ausgegeben hat. Viele Menschen, insbesondere Junggesellen, gehen Freitags und Samstags oft feiern. Beim Ausgehen wird viel Geld ausgegeben, hauptsächlich für alkoholische Getränke in der Kneipe oder im Club. Unter Alkoholeinfluss werden an einem Abend locker bis zu 50-80 € ausgegeben.

Ich werde natürlich nicht empfehlen, dass Sie Freitags und Samstags Abends zu Hause fernsehen sollen anstatt auszugehen. Ich werde aber ein paar Tipps geben, wie Sie beim Ausgehen Geld sparen und trotzdem den gleichen Spaß haben können.

Vorglühen zu Hause vor dem Ausgehen

Das ist eine Methode, die von Studenten oft praktiziert wird. Ein kleines Treffen zum Vorglühen zu Hause ist ein netter Start in den Abend. Hierbei werden die Getränke, die in den Ladenlokalen viel kosten, zu Hause konsumiert. Alkoholpreise in den Supermärkten in Deutschland sind mit die Günstigsten in Europa. Ganz nüchtern auf eine Party zu gehen und die erste Stunde mit dem Versuch zu verbringen, sich mit einem Getränk nach dem anderen in einen Rausch zu versetzen, ist nicht sehr sinnvoll.

Nehmen Sie nicht viel Geld mit

Unter Alkoholeinfluss verliert man die Kontrolle, wenn man Getränke bestellt. Das merkt man erst am nächsten Tag, wenn das Portmonee leer ist. Die Lösung hier ist, Kredit- und EC-Karte zu Hause zu lassen (das schützt auch gegen den möglichen Verlust) und nur so viel Geld mitzunehmen, wie für die Getränke brauchen, die Sie trinken wollen. Damit sind Sie um drei Uhr morgens automatisch begrenzt, weil Sie nicht viel Bargeld dabei haben.


Vermeiden Sie Longdrinks und Cocktails

Diese Getränke sind in Lokalen meistens überteuert und mit billigem Alkohol zubereitet. Ab einer bestimmten Uhrzeit ist die Alkoholmenge geringer und die Eiswürfel beherrschen den Becher. Longdrinks und Cocktails sind viel besser, wenn sie zu Hause während des Vorglühens getrunken werden. Viele sind einfach vorzubereiten und Sie können Ihre Freunde mit Ihren Barkeeperfähigkeiten begeistern.

Verlangen Sie Leitungswasser

Das Wasser in den Lokalen wird in kleinen Flaschen serviert und ist auch sehr teuer. Um Dehydration und den Kater am nächsten Tag zu vermeiden, verlangen Sie zwischendurch vom Barkeeper ein großes Glas Leitungswasser. Er muss Ihren Wunsch erfüllen und berechnet Ihnen nichts.

Getränkekosten beim Feiern und Ausgehen werden sehr gefährlich für Ihren Haushalt, wenn Sie oft unterwegs sind und unkontrolliert Ihr Geld an Gaststätten verschenken. Diese Ideen sind sehr einfach zu praktizieren, sparen Ihnen viel Geld und erhöht die Qualität Ihres Feiererlebnisses. Probieren Sie das nächste Mal beim Ausgehen einige dieser Tipps und merken Sie am nächsten Tag, dass Ihr Portmonee voll bleibt.


Montag, 4. Februar 2013

Durch Fasten ein Bewusstsein für Einkaufsverhalten schaffen

Heute möchte ich den dritten Gastbeitrag von Moby veröffentlichen. Moby befasst sich mit der Frage, wie man durch Fasten ein Sparbewusstsein schafft.

“I like my money where I can see it, hanging in my closet.” - Carrie Bradshaw, Sex and the City

Kann man nicht auch beim Klammotten kaufen Geld sparen? Diese Frage habe ich mir Anfang letzten Jahres das erste Mal ernsthaft gestellt und mir überlegt, was man da machen kann. Allerdings war und bin ich nicht bereit, weitestgehend auf Einkaufen und auf neue Sachen zu verzichten. Ich möchte aber in diesem Artikel dafür werben – und das gilt eigentlich nicht nur für Klammotten, sondern eigentlich für jegliche Luxusgüter, die man sich gerne kauft, aber nicht unbedingt braucht – ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, ob man die Sachen wirklich langfristig braucht oder ob man nur ein momentanes Bedürfnis befriedigen möchte.


Angefangen habe ich mit Shopping-Fasten – von Aschermittwoch bis Ostern habe ich NICHTS an Kleidern gekauft. Das hat mir echt geholfen, ein Bewusstsein zu entwickeln. Denn ich habe zum einen gemerkt, dass mir eigentlich in diesen 40 Tagen gar nichts gefehlt hat. Zum anderen hat dies aber auch dazu geführt, dass ich seitdem sehr gut überlege, was ich wirklich kaufen soll und was nicht. Das heißt, dass ich keine Sachen mehr spontan kaufe, sondern mir bereits überlege, was ich kaufen möchte, bevor ich losgehe. Und es gibt keine Sachen mehr, die ungetragen im Schrank rumliegen. Da lasse ich die Schilder erst mal dran und wenn ich das Teil bis kurz vor Ablauf der Umtauschfrist immer noch nicht anhatte, bringe ich es zurück. Das heißt also nicht, dass ich jetzt in Lumpen rumlaufe, im Gegenteil, ich kaufe sogar öfters teurere Sachen. Aber ich kaufe nicht mehr „im Vorbeigehen“ irgendwelchen Billigkram, den ich entweder gar nicht trage oder der nach zweimal waschen in die Altkleidersammlung muss.

Dieses Bewusstsein habe ich inzwischen nicht nur beim Kauf von Klammotten, sondern auch bei Elektroartikeln, Restaurantbesuchen undundund, eigentlich bei allem was ich kaufe.

Wie gesagt, es geht mir hier nicht darum, für meine Einkaufsgewohnheiten zu werben, sondern darum, dass man sich man überlegen sollte – und die Fastenzeit ist eine sehr gute Gelegenheit dafür – ob man Dinge, für die man viel Geld ausgibt, wirklich in diesem Umfang braucht. Dabei kann es auch um Kosmetik, Restaurantessen und –trinken, Elektronikartikel etc. gehen. Und man spart nicht nur Geld, sondern auch Platz in der Wohnung.