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Dienstag, 13. Mai 2014

Welche Kaffeemachine ist wirtschaftlicher?

“We want to do a lot of stuff; we're not in great shape. We didn't get a good night's sleep. We're a little depressed. Coffee solves all these problems in one delightful little cup.”- Jerry Seinfeld

Nachdem ich den Kaffeekonsum in verschiedenen Haushalten und die Preise pro Einheit in unterschiedlichen Produkte in meinem Artikel “Eine Wirtschaftliche Analyse von Kaffeekonsum im Haushalt“ beurteilt habe, setze ich nun meine Berechnung auf der Suche nach der wirschaftlichsten Kaffeemaschine für unseren Haushalt fort.

In unserem Haushalt werden täglich im Durchschnitt vier Tassen Kaffee getrunken. Das klingt auf den ersten Blick nicht viel und man denkt, dass die entsprechenden Kaffeekosten eigentlich unwichtig sind. Sie sind aber sich wiederholende Kosten („Analysieren Sie Ihre Ausgaben“) und es macht sicherlich Sinn, die Kosten über einen langen Zeitraum zu berechnen.

Wir sind ungefähr 300 Tage pro Jahr zu Hause. Wir trinken also 4x300 gleich ungefähr 1200 Tassen Kaffee pro Jahr, während wir zu Hause sind. Dazu kommen noch Gäste, die ich zu Vereinfachungszwecken hier ignorieren möchte.

Es ist ziemlich einfach, die zukünftigen Pad- oder Kapselkosten zu kalkulieren. Für die Kosten der Bohnen ist die Rechnung folgende: Eine Tasse Kaffee entspricht circa 7 Gramm Kaffeebohnen. 1200 Tassen Kaffee entsprechen 8,5 kg Kaffeebohnen pro Jahr. Die Grundlage meiner Berechnung sind die folgenden Einheitskosten:
  • Pads: 0,08 € pro Pad im Discounter bis 0,16 € pro Pad von Senseo
  • Kapseln: 0,19 € pro Kapsel im Discounter bis 0,40 € pro Kapsel von Nespresso (einige Sorten noch teurer)
  • Bohnen: 7 € pro Kilogramm im Discounter bis 12 € pro Kilogram bei Tchibo (kann im Fachgeschäft noch viel teurer werden)


Hier sind die entstehenden Kaffeekosten für unseren Haushalt (aufgerundet) :
  • Pads: 100 € - 200 €
  • Kapseln: 230 € - 480 €
  • Bohnen: 60 € - 100 €

Man sieht sofort, dass die mögliche Kostenersparnis für Kaffee doch nicht so gering ist, wie man anfänglich denkt. 480 € für Nespresso pro Jahr, weil George Clooney ihn trinkt. Hallo!?

Nur die Maschine und den Kaffee zu kaufen, reicht aber nicht, weil dazu noch die Wartungskosten hauptsächlich für die Entkalkung anfallen. Für die Pad-Maschine kann man vielleicht die Low-Cost-Variante „Essig“ nutzen. Für die anderen Maschinen würde ich lieber den empfohlenen Entkalker nehmen: 7 € für den BestsellerEntkalker Xavax, der wohl für fünf Entkalkungen reicht. Mindestens einmal pro Monat entkalken, was ich wohl in Köln öfters machen muss. Das ganze macht circa 20 € Kosten pro Jahr. Hier würde ich nicht versuchen, viel zu sparen.

Selbst wenn man die günstigste Discountervariante von Pads oder Kapseln zur Berechnungsgrundlage macht, sehe ich die Kaffeevollautomaten, die mit Bohnen arbeiten, wirtschaftlich weit vorne. Ich erwarte einen Mindestbetrieb der Maschinen von fünf Jahren. In dieser Zeit spart man mindestens 200 € im Vergleich zu Pads und sogar 650 € zu Kapseln. Das amortisiert den Preisunterschied von 200 € zwischen Kaffeevollautomaten und den anderen Maschinen bei der Anschaffung.

Meine Berechnungen zeigen, dass Kaffeevollautomaten sich für Vieltrinker und Kaffeeliebhaber sehr lohnen. Der Mehrpreis im Vergleich zu Kapseln, die ziemlich gut schmecken, wird im ersten Jahr ausgeglichen. Die Pads-Variante scheint nicht so teuer und ist preislich vergleichbar zu Bohnen, wenn man Discounter-Pads nutzt. Die Kapseln, besonders die jenigen von Nespresso, sind überteuer und machen für mich überhaupt keinen Sinn. Bei den Kaffeevollautomaten gibt es auch andere Vorteile wie persönliche Einstellungen, frischen Kaffee aus Bohnen und die Möglichkeit, Kenner-Kaffees zu probieren.

Ich habe vorletzte Woche den DeLonghi ESAM 3200 S Magnifica Kaffee-Vollautomat bestellt und wir sind bisher sehr zufrieden. Mit ein bisschen Glück habe ich die Maschine nach einem Vergleich bei idealo.de für 209 € bekommen („Sparen beim Kauf von Unterhaltungselektronik“).

Es gibt natürlich andere Optionen, über die jeder Kaffeegenießer selbst entscheiden sollen. Ich würde aber sagen, dass Kapselmaschinen keine gute Wahl sind, weil sie langfristig gesehen wirtschaftlich zu teuer werden. Für Studenten, Wenig-Trinker und kleine Budgets sind Espressokocher, zum Beispiel von Bialetti für 18 € oder als Thermo-/Filtermaschine vonPhilips für 49 €, gute Alternativen.

Montag, 9. Dezember 2013

LED-Lampen statt Glühbirnen, Test und Vergleich

“We now know a thousand ways not to build a light bulb” – Thomas Alva Edison

Mein Projekt „Stromverbrauch reduzieren” läuft weiter ("4 Wege Stromkosten im Haushalt zu reduzieren"). In diesem Artikel möchte ich meine Erfahrungen über den Austausch von Glühbirnen gegen LED-Lampen mitteilen.

Die Kosten für die Beleuchtung machen in einem Haushalt 9% der Stromkosten aus. Auf vielen Webseiten wird der Austausch von Glühbirnen gegen Energiesparlampen empfohlen. Die Glühbirne ist aus technologischer Sicht nicht anders als diejenige, die Edison im Jahr 1880 hat patentieren lassen. Nur 5% der aufgenommenen elektrischen Leistung werden im Bereich des sichtbaren Lichtes abgestrahlt. Der Rest strahlt als Wärme im Infrarotbereich ab.

Die Regierung hat sogar den Verkauf von Glühbirnen mit mehr als 60 W verboten. Für mein Pilotprojekt habe ich ein Excel-Sheet erstellt, mit dem ich den Stromverbrauch durch Eingabe von Leistung und Laufzeit berechnen kann. Dazu habe ich mein ELV-Strommessgerät für genaue Verbrauchsmessungen eingesetzt.

Als ersten Schritt habe ich drei „verdächtige“ Dauerbrennglühbirnen für mein Pilotprojekt ausgewählt
  • 60 W Glühbirne im Wohnzimmer, die circa 4 Stunden am Tag brennt 
  • 40 W Glühbirne im Wohnzimmer, die circa 4 Stunden am Tag brennt 
  • 40 W Glühbirne im Schlafzimmer, die circa 2 Stunden am Tag brennt 

Wir sind ungefähr 300 Tage im Jahr zu Hause, an denen wir Beleuchtung brauchen.

Für eine einfache Berechnung im Kopf:
1 Watt Leistung pro Stunde macht in 330 Tagen 0,3 kWh pro Jahr aus, was 0,094 € an Kosten bedeutet. Man kann auf 10 Cent aufrunden, weil der Strompreis noch steigen wird und weil es einfacher zu kalkulieren ist: Einfach die täglichen Laufzeiten mit Stromleistung multiplizieren und dann mal 10 Cent nehmen.

Folglich kostet die 60 W Glühbirne #1 im Wohnzimmer, die 4 Stunden am Tag in Betrieb ist, jährlich :

10 (Cent) x 60 (Watt) x 4 (Stunden) = 2400 Cent, also 24 €. Die Glühbirne #2 im Wohnzimmer kostet 16 € und die Glühbirne #3 im Schlafzimmer kostet 8 €. Alle drei kosten insgesamt 48 €.

Alternativen zu Glühbirnen

Als zweiten Schritt habe ich die Alternativen zu Glühbirnen recherchiert. Es gibt zwei Möglichkeiten: Energiesparlampen (Kompaktleuchstofflampen) und LED-Lampen.

Ich habe mit Energiesparlampen schlechte Erfahrungen. Die volle Leuchtkraft wird nicht sofort erreicht, sondern erst nach einigen Minuten. Sie sind nicht geeignet für schnelles Ein- und Ausschalten. Außerdem enthalten sie Quecksilber, das gesundheitsschädlich ist. Aus diesen Gründen habe ich mich für LED-Lampen entschieden.

Die LED-Technologie hat in den letzten Jahren eine große Entwicklung durchgemacht. Der Hauptkritikpunkt, dass das Licht nicht natürlich sei, ist überholt. Niedriger Stromverbrauch, hohe Lebensdauer (~ 10.000 Stunden; Glühbirnen haben circa 1000 Stunden Lebensdauer), schnelle Reaktionszeit beim Einschalten und Umweltverträglichkeit (kein Quecksilber) sind die Vorteile der LED-Lampen. LED-Lampen sind die Zukunft.


Ich habe viele Kundenrezessionen gelesen und habe ich mich für diese 3 LED-Lampen von Philips entschieden. Ich würde meinen Lesern von billigen LED-Lampen abraten. Die Kunden haben meist schlechte Erfahrungen. Entweder ist die Farbqualität ist nicht gut, das Licht nämlich künstlich, oder der Stromverbrauch ist höher als angegeben. Markenprodukte sind mittlerweile auch günstig zu haben, was vor einem Jahr nicht der Fall war.

Über Amazon bestellt, nach Hause kostenlos geliefert und installiert. Fertig! Man muss nur aufpassen, dass man die richtige Fassung bestellt (E14 oder E27). Ich war von der Lichtqualität positiv überrascht. Man kann den Unterschied kaum merken. Den tatsächlichen Verbrauch habe ich noch gemessen. Er ist noch niedriger als vom Hersteller angegeben.

Die Gesamtleistung der 3 Lampen ist mit dem Austausch von 140 W auf 17 W gesunken. Hier ist der Vergleich der Lampen bei unserem jährlichen Verbrauch.

Strompreis: 27,25 cent/kWh, 457g/kWh CO2 Ausstoss bei Rheinenerhie

37 € Ersparnis in einem Jahr!! Für die Lampen habe ich insgesamt 30 € bezahlt. Ein Austausch zahlt sich schon im ersten Jahr aus!! Der Austausch hat nicht nur finanzielle Vorteile, sondern bedeutet auch einen Beitrag zum Klimaschutz. Dazu reduziert sich der Kohlendioxid-Ausstoss um 63 kg pro Jahr.

Ich habe mit meinem Pilotprojekt empirisch bewiesen, dass ein Austausch von Glühbirnen gegen LED-Lampen sich lohnt. Ich würde jedem empfehlen, LED-Lampen zu Hause einzusetzen.

Nächter Schritt: Die restlichen Glühbirnen und Halogenlampen gegen LED-Lampen austauschen.

Dienstag, 19. November 2013

Energiewende, Strompreis und die Auswirkungen auf die Verbraucher

“I shall make electricity so cheap that only the rich can afford to burn candles”- Thomas Alva Edison

Der Strompreis in Deutschland kennt nur eine Richtung: Nach oben. Ökoforderungen wie die Umlage aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz und Offshore-Umlage haben den Strompreis in den letzten Jahren für den Normalverbraucher auf 28,73 Cent getrieben. Die EEG-Umlage macht 5,28 Cent davon aus. 2014 wird sich die Umlage auf 6,24 Cent erhöhen, auf bis zu 7 Cent in 2015. Die Sonne scheint und Hauseigentümer mit Solaranlagen auf dem Dach freuen sich besonders. Der Wind weht und die Bauern mit ihren Windrädern auf dem Grundstück geniessen das Drehen der Räder.

Die Verlierer der Energiewende sind verschiedene Gruppen: Es ist eine der größten Vermögensumverteilungen in der Geschichte der Bundesrepublik. Die großen Stromkonzerne RWE und E.ON schalten ihre Kernkraftwerke ab. Ihre effizienten Gaskraftwerke sind nicht mehr rentabel, da der tatsächliche Strompreis auf dem Energiemarkt eigentlich sehr niedrig ist. Das ist der Grund, warum die Aktienkurse von diesen Unternehmen im Keller liegen.

Mittelständische Unternehmen, besonders diejenigen in der energieintensiven Industrie (Chemie, Stahl, Papier, Baustoff, usw.), sind von Energiewende und Strompreisanstieg stark betroffen. In diesen Industrien machen die Stromkosten nämlich einen großen Teil der Gesamtkosten aus. Große energieintensive Konzerne kommen aber irgendwie klar, weil sie staatlich gefördert werden. Sonst sind die Arbeitsplätze weg. Und natürlich sind die Normalverbraucher ein großer Verlierer der Energiewende.

Ein durchschnittler 2-Personen-Haushalt verbraucht jährlich 3500 kWh Strom, größere Familien mit 2 Kindern sogar 5000 kWh. Eine Preiserhöhung von 1 Cent pro kWh verursacht in diesen Familien zwischen 35 € und 50 € mehr Kosten pro Jahr. Seit 2010 ist der Preis schon um circa 5 Cent gestiegen, was 175 € bis 250 € mehr Kosten entspricht!!


Sie sehen oben eine Prognose des Strompreises bis 2020. Wenn der Trend sich fortsetzt, wird der Strom 2020 über 33 Cent kosten. Das bedeutet weitere 250 € Mehrkosten für unsere 4-köpfige Familie. Man kann natürlich hoffen, dass die Politik etwas dagegen unternimmt. Ich glaube persönlich, dass eine Trendwende unmöglich ist. Die neue Regierung muss erstmal ihre Wahlgeschenke verteilen, bevor sie sich mit diesem Thema beschäftigt. Die hohen Strompreise verursachen Armut bei Geringverdienern und vielen Rentnern. Naja, vielleicht kann man die Steuern erhöhen und diesen Menschen 20 € mehr Rente oder Staatshilfe geben. 

Meine Philosophie ist ganz klar: Erwarten Sie nichts von anderen, besonders vom Staat, und übernehmen Sie die Verantwortung selber („Mindestlohn und Verantwortung für das Leben selber übernehmen“). Es ist möglich den Stromverbrauch und die Stromkosten zu reduzieren.

Obwohl unsere Stromkosten nicht sehr hoch sind (circa 1200 kWh in einen 2-Personen Haushalt ohne elektrische Warmwasserbereitung), habe ich mich in letzter Zeit mit dem Thema Stromverbrauch und Stromkosten beschäftigt. Ich werde meine Tipps und Erkentnisse in den nächsten Artikeln meinen Lesern mitteilen.

Montag, 14. Oktober 2013

Sparen beim Kauf von Unterhaltungselektronik

“The new information technology... Internet and e-mail... have practically eliminated the physical costs of communications.” - Peter Drucker

Meine regelmäßigen Leser wissen wahrscheinlich schon, dass ich kein Freund vom Besitz bzw. Kauf von Schnick-Schnack bin („Brauche ich das wirklich?“). Meine generelle Empfehlung ist, dass man bei jedem Einkauf versuchen sollte, das Beste für sein Geld zu bekommen. Die Käufer sollten sich ein paar Gedanken machen, bevor sie sich dazu entscheiden, irgendetwas zu kaufen. Am besten sollte man ein paar Nächte darüber schlafen. Denn meistens ist die erste Euphorie nach dem Kauf schnell vorbei.

Andererseits wünschen sich Menschen eben Dinge, die sie unbedingt haben wollen. Diese Wünsche mögen sie tatsächlich über einen langen Zeitraum glücklich machen und ihre Lebensqualität erhöhen. 

Unterhaltungselektronik wie Fernseher, Handys, Computer, Tablets, Audiogeräte und Kameras gehören in diese Kategorie. Ich persönlich hatte auch einen solchen Wunsch: ein Soundbar als Hifi-System für unser Wohnzimmer.


In diesem Artikel möchte ich meine Erfahrungen mitteilen und ein paar Tipps geben, worauf man beim Kauf von Elektronik achten sollte, damit man Geld sparen und das beste für sein Geld bekommen kann.

1) Nicht immer das neueste Modell kaufen


Die Technik bei Unterhaltungselektronik entwickelt sich extrem schnell. Es gibt alle 6-12 Monate neue Modelle. Das neueste Modell, das Sie heute teuer kaufen, ist bald nicht mehr so populär. Was passiert denn mit den alten Modellen, die die Unternehmen noch auf Lager haben? Der Preis wird reduziert, damit sie überhaupt verkauft werden können. Diese Modelle sind eigentlich nicht schlecht. Sie waren vor 6 Monaten noch „hip“ und haben alle Bedürfnisse erfüllt.

Also, nicht immer das neueste Modell kaufen, sondern ein älteres Modell auswählen. Wenn Sie sich für ein Lieblingsmodell entschieden haben, seien Sie ein bisschen geduldig und warten Sie ein paar Monate, bis ein neues Modell kommt und der Preis für Ihr Lieblingsteil sinkt.

2) Preise vergleichen und Online bestellen


Die Menschen, die alles bei Saturn oder Mediamarkt kaufen, verwundern mich. Online-Händler bieten dieselben Artikel bis zu 30-40% günstiger und sie liefern sie auch noch bis an die Haustür. Benutzen Sie Preisvergleichsportale wie www.geizkragen.de, www.guenstiger.de oder http://www.chip.de/preisvergleich/. 

Die meisten Online-Anbieter sind sehr seriös und kundenorientiert. Die Herstellungstechnik hat sich in den letzten Jahren so verbessert, dass die Fabriken kaum defekte Elektronik mehr rausgeben. Als Beratung verpackte Verkaufsgespräche vom Ladenverkäufer brauchen Sie nach meiner Auffassung auch nicht. Also, es spricht nichts dafür, unbedingt bei Elektroläden kaufen zu wollen. Vergleichen Sie die Preise und bestellen Sie bei einem günstigen Anbieter (bitte Versandkosten nicht übersehen!). Sie haben eine hohe Chance, ein für sie passendes Schnäppchen zu finden.

3) Die Marke ist nicht alles, Rezensionen lesen


Es ist sehr wichtig, dass Sie für Ihr Geld einen entsprechenden Gegenwert bekommen. Eine bekannte Marke bei Unterhaltungselektronik steht nicht unbedingt dafür, dass der Artikel eine Top-Qualität hat und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Lesen Sie die Kundenrezensionen und die Expertenreviews im Internet z.B bei www.amazon.de, www.chip.de, oder englischsprachigen Technologiewebseiten wie www.thewirecutter.com, www.techradar.com oder www.theverge.com . 

Sie können sehr wertvolle Kritiken, Tests und Analysen finden. Machen Sie sich vor Ihrem Einkauf schlau, vergleichen Sie unterschiedliche Marken und kaufen Sie das Produkt mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Viele Menschen sind leider ungeduldig. Sie haben keine Zeit und Lust, vor dem Einkauf zu recherchieren. Sie sehen das große Sparpotenzial dabei leider nicht. Mit einer Stunde Vorarbeit habe ich beim Kauf meines Soundbars 150 € gespart. Nicht schlecht für eine Stunde Arbeit („Wie man sich ohne Nebenjob einen Stundenlohn schafft“)!

Montag, 22. April 2013

Warum Treue sich nicht immer lohnt


Heute möchte einen weiteren Gastbeitrag von einem sehr guten Freund von mir veröffentlichen. Barthelemy Piat ist ein Franzose, der seit mehreren Jahren in Deutschland wohnt und arbeitet. Er interessiert sich sehr für persönliche Finanzen, insbesondere Aktien, Immobilien, Geld sparen und finanzielle Freiheit. Sein Artikel ist zwar in Englisch, enthält aber viele Beispiele, wie man in Deutschland mit kleinem Aufwand viel Geld sparen kann.

Why being loyal doesn’t always pay out…

With this slightly provocative title I’d like to explain that companies care much more about getting new customers than rewarding loyal customers and how you can save money out of it. I was able to confirm this experience in several domains such as banks, insurance, telecoms, electricity or gas supply companies.

Let’s start with my car insurance: for some reasons I used to value to have the same insurance company for my house and my car so when I bought my first car I made a comparison on the internet and asked my insurer if he could align his price on that one. He accepted, I made the contract. The year after, I didn’t check proactively how much I would pay the year after– nor was I informed by the insurance company - and only discovered it once the money was taken from my account. I made a quick comparison and found out the best offer on the market was 20% cheaper, excluding potential welcome bonus.

The year after, or 9 months later more exactly, otherwise it would have been too late to change the contract, I actively asked my insurer for the amount to pay for the year ahead. His offer was 30% above the best price on the market. He wasn’t able to match the offer so I cancelled the contract and move to the new insurer, paying 30% less (about 200€ difference) and getting 50€ welcome bonus on top.


I used to be loyal to my bank as well, having all my checking account, saving account and stock account at the same bank. I was never rewarded for this, I could only passively see the interest rates of my saving account dropping as per the market. I found an advert from a different bank, offering me 20 free trades and 4,5% during one year on my saving account (versus 1,5% on my current bank) if I would move my stocks to their bank. I saved 20 x 10€ on my trades as well as 10.000€ x (4,5-1,5)/100 = 300 euros from my savings during one year, this summed up to 500€, and it was just a few clicks and one contract to sign and return.
Same story with telecoms, each time I changed provider I was able to cut down my monthly fees or save a few months of fees.

And now my favorite: electricity and gas suppliers (free market in Germany). While you always need to be careful while comparing insurance or bank conditions in order to find the best value for your needs, electricity and gas is exactly the same product whether you buy it from one vendor or the other. It took me 30 minutes this year to change both suppliers and I saved respectively 70€ and 150€, despite having changed last year already. It is very common to get 100 up to 200€ as welcome bonus, while you don’t get any % off for being loyal over the years.

The move is extremely easy. You’ll find plenty of websites to compare the price of all above mentioned product and services (e.g. www.verivox.de), you can then make the change in a few clicks, and you will be surprised how much money you can save in less than 1 hour!

Once you’ve made it, try to make it a yearly habit, and start with marking the date in your calendar when you should proceed to next move. Even better, talk about it around you and try to find customers of the service provider you want to move to, since many companies will offer you and your friends a bonus for recommending them!

Samstag, 1. Dezember 2012

Jeden Tag ein wenig Geld sparen

Heute möchte ich einen neuen Gastbeitrag veröffentlichen. Olga ist eine freie Texterin und schreibt Artikel über Geld und Finanzen. Ich bin froh einen weiteren Gastautor auf meinem Blog begrüßen zu dürfen und ich freue mich auf neue Gastbeiträge.

Sparen Sie Stromkosten

Es wäre wirklich schön, jeden Tag ein wenig Geld zu sparen, und der Weg dahin geht über etwas ganz Alltägliches: Sparen Sie Stromkosten.

Es wird viel über Heizungskosten geredet, die ständig steigen, wo Brennstoffe bald ausgehen und neue Energiequellen gefunden werden müssen. Stromkosten nehmen sich dagegen wie der kleine Stiefbruder in der Debatte aus, obwohl Experten sich einig sind, gerade durch die kleinen Ersparnisse kann hier viel bewegt werden: zum einen direkt in den eigenen Geldbeutel, aber langfristig profitieren Allgemeinheit und Umwelt ebenso. Denn weniger Stromverbrauch heißt weniger Energiebedarf.

Das voll ausgestattete Haus, in dem Geld verpufft

Niemand will mehr ohne Waschmaschine, Kühlschrank oder Fernseher leben, wenn es nicht sein muss. Ebenso verhält es sich mit Telefon, Radio, DVD-Player und den hundert anderen Dingen, die man mit dem Saft aus der Steckdose betreibt.

Sie können schon Strom sparen, indem Sie Geräte wie Fernseher, Radio, DVD-Player, die bislang immer in den Standby-Modus geschaltet waren, wenn sie nicht benutzt wurden, ganz ausschalten. Das geht am einfachsten durch die Schaltung über eine Stromleiste mit Schalter, wo man dann gleich mehrere Geräte auf einmal abschaltet. Dafür muss man nicht einmal hinter das Buchregal greifen oder hinter den Fernsehschrank kriechen, denn es gibt Funksteckdosen, die man ganz simpel per Fernbedienung an- und ausschaltet. Sie können hier täglich zwischen 10 und 50 Watt Strom einsparen.

Schafft man sich neue Geräte an, so sollte man unbedingt bei den technischen Angaben auf den Stromverbrauch achten. Mittlerweile sollten alle Geräte automatisch diese Angaben auf der Verpackung enthalten, aber sonst bittet man den Verkäufer um das technische Datenblatt oder sucht im Internet diese Informationen. Speziell bei Druckern kann man darauf achten, wie schnell das Gerät in den Standby-Modus geht, wenn man es nicht braucht. Eventuell sollte man lieber eine längere Warmlaufzeit in Kauf nehmen, wenn dafür der Standby-Modus eben signifikant mehr Strom spart.

In der Küche sind Herd, Ofen und Kühlschrank die Elektrogroßgeräte. Der Kühlschrank sollte je nach Füllzustand optimiert gekühlt werden. Wo möglich, sollten auch für Gemüsefach und andere Kühlzonen unterschiedliche Kältegrade festgelegt werden. Ja, sogar mit dem aufgeräumten Kühlschrank lässt sich Strom sparen: denn wer nicht so lange suchen muss, bei dem steht die Kühlschranktür auch nicht so lange offen.
Beim Herd sollte man immer mit der Restwärme der Herdplatten kalkulieren und diese entsprechend herunterdrehen oder auch ganz ausschalten, wenn genügend Wärme vorhanden ist, um das Essen fertig zu garen. Beim Ofen sollte man langes Vorheizen meiden und auch hier den Ofen so früh wie möglich abschalten und einfach die gestaute Restwärme zum Fertigbacken nutzen. Man geht davon aus, dass bei Back- oder Garzeiten im Ofen, die länger als 40 Minuten dauern, der Ofen dann so gut aufgeheizt ist, dass er die benötigte Temperatur noch zehn Minuten oder gar länger beibehalten wird.

Daneben ist natürlich auch eine regelmäßige Prüfung der Preisliste des Stromanbieters unerlässlich und gegebenenfalls ein Anbieterwechsel.

Wenn Sie den günstigsten Stromanbieter gefunden und dann auch noch all diese kleinen Maßnahmen ergriffen haben, dann wird zum Monatsende ein feines Sümmchen zusammen gekommen sein.