“A sign of wisdom and maturity is when you come to terms with the realization that your decisions cause your rewards and consequences. You are responsible for your life, and your ultimate success depends on the choices you make.” - Denis Waitley
Die Bundestagswahlen
nähern sich. Es gibt ein populäres Thema in der Politik, das die Wahlpropaganda
der kommenden Wahlen beherrschen wird: „Mindestlohn“. Ich möchte in diesem
Artikel meine Gedanken zu diesem Thema in Bezug auf das Individuum und die
finanzielle Freiheit darstellen.
Mindestlohn ist
eine politische Diskussion, die gerne für populistische Zwecken missbraucht
wird, um die Stimmen der Geringverdiener zu bekommen. Es ist eigentlich eine
Frage der Volkswirtschaftlehre. Keiner würde im VWL-Studium die Klausuren
bestehen können, wenn er denken würde, dass Mindestlohn gut für die Wirtschaft
sei.
In einer
Marktwirtschaft werden die Produktpreise vom Markt nach Angebot und Nachfrage
bestimmt. Keiner würde einen Mindestpreis für Brötchen festsetzen, weil 25 cent
für ein Brötchen nicht genug ist. Im Prinzip werden die Löhne ähnlich bestimmt,
obwohl in manchen Länder wie Deutschland die Tarifverhandlungen in einigen
Berufen die Löhne regulieren. Ärzte verdienen mehr, weil es eine hohe Nachfrage
gibt (wir brauchen immer mehr Ärzte) und das Angebot (qualifizierte Fachkraft)
nicht groß genug ist.
Also, die
Friseurin in Buxtehude verdient 5€/Stunde, nicht weil der böse Salonbesitzer ihr
keinen höheren Lohn zahlen will, sondern weil ein Preis für einen Haarschnitt vom
Markt bestimmt wird. Um in dem Salon lukrativ zu wirtschaften, werden die Löhne
entsprechend dem Markt (Anzahl von Friseuren in Buxtehude) bestimmt.
Was passiert
denn, wenn wir für Friseure 8€/Stunde Mindestlohn festsetzen? Manche Salons
werden schließen, weil sie nicht mehr genug Geld verdienen. Die Preise für
einen Haarschnitt werden steigen (Verbraucher werden unglücklich. Siehe
Beispiel: Strompreise), viele Friseure werden jetzt arbeitslos (hochgestuft auf
Hartz 4) und die Schwarzarbeit steigt (viele von uns kennen jemanden, der zu
Hause günstig Haare schneidet, oder?). Dasselbe wird in anderen Industrien auch
passieren. Fabriken werden nach Polen oder China verlagert, Jobs gehen
verloren, die Arbeitslosigkeit steigt. Das ist nicht meine Meinung, sondern das,
was die Professoren in der VWL lehren.
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Quelle: http://www.bvb-forum.de/index.php?id=54726
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Eigentlich ist mein
Hauptpunkt in Bezug auf finanzielle Freiheit aber etwas anderes. Warum muss ich
als gesunder und fähiger Mensch hoffen, dass die Politiker mein Einkommen erhöhen?
Essen für sich und seine Familie zu besorgen (im Kurze Geld zu verdienen), ist
eine Hauptaufgabe eines Menschen. Warum gebe ich hier, als gesunder und fähiger
Mensch, meine Verantwortung an jemand anderen ab? Warum kann ich mein Einkommen
nicht selber erhöhen?
Wir befinden uns
in Deutschland glücklicherweise wirtschaftlich in einem der besten Länder der
Welt. Die Unternehmen schreien nach Fachkräften. Die Arbeitsplätze sind da, die
Schulen für Ausbildung und die Universitäten sind vorhanden, sogar
Studienplätze mancher Fachrichtungen sind nicht besetzt! Warum muss ich mich in
so einer glücklichen Lage mit 5€/Stunde Lohn beglücken? Es gibt z.B. die
Möglichkeit, dass die Geringverdiener neue Fähigkeiten erwerben, um ihr Einkommen
zu erhöhen. Der Staat bietet jegliche Hilfe an!
Ich verstehe es
manchmal nicht. Warum wollen so viele Leute immer noch eine Friseurausbildung
machen, wenn sie wissen, dass sie hier keine gute Zukunft haben werden? Warum
machen sie keine Elektrikerausbildung? Warum studiert ein Elektriker nach ein
paar Berufsjahren zusätzlich Elektrotechnik nicht? Warum lernt ein Staplerfahrer
nicht, wie man Stapler repariert oder entwickelt? Es mag sein, dass Fähigkeiten
limitiert sind und nicht jeder die gleichen Gelegenheiten im Leben bekommt. Es
gibt aber in diesem Land genug Freiheiten und Möglichkeiten, wie man sein
Einkommen erhöhen kann. Das kann ich definitiv sagen.
Die Arbeitnehmer
werden in der Marktwirtschaft nicht nach ihrem Einkommensbedarf, sondern nach
ihrer Wertschöpfung bezahlt. Der Weg zum „höheren Einkommen“ ist deshalb nicht,
Mindestlöhne durch Politiker festzusetzen, sondern mehr Wertschöpfung zu
schaffen und damit mehr zu verdienen.
Ich betone oft,
dass die Menschen die Verantwortung selber übernehmen müssen, wenn sie
finanzielle Freiheit erreichen möchten („Finanzielle Freiheit ist die beste Altersvorsorge“). Das aktive Einkommen ist eine der Hauptquellen für den
Vermögensaufbau („Net Cashflow maximieren“). Hier müssen Sie auch die Verantwortung
selber übernehmen und Wege suchen, wie Sie Ihr aktives Einkommen erhöhen
können.
