Montag, 29. September 2014

Rentensteigerung im Vergleich zur Inflation

“Inflation is the one form of taxation that can be imposed without legislation.” - Milton Friedman
In meinem letzten Artikel habe ich versucht, die Rentenformel einfach zu erklären. Diese Formel ermittelt unsere Rente unter Berücksichtigung der Annahme, dass wir heute Rentner werden. Wie hoch die Rente in der Zukunft sein wird, ist ungewiss. Dies ist auch abhängig von der Politik und demografischen Entwicklung in Deutschland („Der demografische Wandel in Deutschland und Ihre finanzielle Zukunft“). Trotzdem werde ich versuchen, Ihre künftige Rente mit historischen Zahlen vorauszuberechnen.

Lassen Sie uns meine vereinfachte Rentenformel noch mal anschauen.
Rente (monatlich) = Entgeltpunkte x (aktueller Rentenwert)
Der aktuelle Rentenwert bestimmt die Höhe Ihrer Rente zusammen mit den gesammelten Entgeltpunkten. Dieser Wert ist in den letzten Jahren gestiegen und man geht davon aus, dass er in der Zukunft weitersteigen wird. Hier sehen wir die historischen Zahlen der letzten 50 Jahre. Die Rente ist zum Beispiel seit 2002, der Einführung des Euro, in Westdeutschland um 13,0% gestiegen.

Diese nominale Steigerung alleine sagt uns nicht viel. Entscheidend ist, ob die Rente ihre Kaufkraft behalten hat. Dafür müssen wir die Steigerung der Rente mit Inflationsrate vergleichen. Hier sehen Sie die Inflationsrate in Deutschland in den letzten Jahren. Ihre persönliche Inflationsrate mag allerdings anders sein. Diese Rate können Sie auf der Webseite von destatis berechnen lassen.

Ich habe die Steigerung der Rente im Vergleich zur Inflation in der folgenden Abbildung veranschaulicht.


Wie in der Abbildung zu sehen ist, sind aus 1000 € Rente im Jahr 2001 im Jahr 2013 1112 € geworden. Das entspricht eine Steigerung von 11,2%. In dieser Zeit sind die Verbraucherpreise durch Inflation um 20,9% gestiegen. Für 1000 € Rente gibt es also einen Kaufkraftverlust von 81 €, weil die Rente nicht so stark angestiegen ist wie die Preise. Die reale Veränderung der Rente ist daher eigentlich minus 9,2%!!

Das ist keine politische Propaganda, sondern ein Fakt. Die Rentner haben tatsächlich weniger Geld in der Tasche. In Ostdeutschland ist die Rente im selben Zeitraum um 16,7% gestiegen. Auch hier gibt es einen Kaufkraftverlust der Rente durch Inflation.

Um diese Situation für die Zukunft darzustellen, werde ich eine Prognose der Inflationsrate machen. Dazu werde ich von der Annahme ausgehen, dass die Rente eine ähnliche Steigerung erfahren wird wie in den letzten 12 Jahren. Meiner Meinung nach ist das weder optimistisch noch pessimistisch.

Die Inflationsrate zu prognosieren, ist ziemlich schwierig. Die Europäische Zentralbank erzielt in der Eurozone eine Inflationsrate von 2,0 Prozent. Die Bundesbank erwartet für 2015 eine Inflationsrate von 1,5% und 2016 1,9%. Auf tradingeconomics.com ist eine Inflationsrate von 1,45% bis 2020 und 1,0% bis 2030 vorgesehen. Für meine Berechnung werde ich eine Inflationsrate von 1,5% annehmen. Im Vergleich dazu werde ich die Steigerung der Rente mit 1,0% ansetzen. Als nächstes bilde ich ab, wie die Rente im Vergleich zur Inflation in den nächsten 35 Jahren steigen wird. 2049 bin ich nämlich Rentner.


Wie in der Abbildung zu sehen ist, werden  1000 € Rente im Jahr 2001 2049 voraussichtlich 1601 € entsprechen. Dies bedeutet eine Steigerung von 60,1%. In dieser Zeit werden  die Verbraucherpreise durch Inflation voraussichtlich um 106,6% steigen. Der entsprechende Kaufkraftverlust von 465 € bedeutet eine reale Veränderung der Rente um minus 22,5%!!

Vielleicht werden einige meiner Leser Folgendes denken: Deutschland ist ein Sozialstaat, die Regierung wird nie erlauben, dass die Rentner ihre Kaufkraft verlieren. Die Regierung hat es aber doch in den letzten zwölf Jahren erlaubt! Was wird denn den Geringverdienern passieren? Sie werden ja in diesem Fall unter die Armutsgrenze fallen. Ich glaube, dies wird die Regierung nicht geschehen lassen. Diese Menschen werden weiterhin durch Transferleistungen von Steuereinnahmen unterstützt. Eine ähnliche Diskussion gab es dazu schon beim Mindestlohn („Mindestlohn und Verantwortung für das Leben selber übernehmen“).

Eins muss jedem klar sein. Das umlagefinanzierte Rentensystem ist kein faires System. Ich bezweifele auch, dass es überhaupt sozial gerecht ist, wie es beworben wird. Der durchschnittliche Bürger bekommt von dem System nicht zurück, was er einbezahlt hat. Es ist eine Art Steuer, die eine Vermögensverteilung zwischen den Bürgern durch Transferleistungen erzielt. Die Mittelklasse und die ober Mittelklasse werden von diesem System am härtesten getroffen werden.

Die demografische Entwicklung in Deutschland und der Kaufkraftverlust durch Inflation sind harte Fakten. Ich bin der Meinung, dass jeder Arbeitnehmer sich mit dieser Situation auseinandersetzen und die nötigen Gegenmaßnahmen treffen muss.

Diese Gegenmaßnahmen sind hauptsächlich folgende:

Montag, 22. September 2014

Rentenformel einfach erklärt

“As far as your personal goals are and what you actually want to do with your life, it should never have to do with the government. You should never depend on the government for your retirement, your financial security, for anything. If you do, you're screwed.“ - Drew Carey
Ich habe viele Freunde und Bekannte, die zwischen 25 und 50 Jahre alt sind. Sie sind körperlich fit, mögen ihren Beruf und sind für ihre Arbeit motiviert. Viele davon möchten bis zur Regelaltersgrenze von 67 arbeiten („Rentner mit 67 Jahren“).Ich kenne aber auch einige Leute über 45, die ihre Leidenschaft für ihren Job verloren haben. Diese Leute zählen die verbleibenden Tage bis zur Rente und versuchen irgendwie ein Angebot für Frührente zu bekommen.

Was mich wundert ist, dass die beiden Gruppen nich genau wissen, wie viel Rente sie bekommen werden. Das Wissen, das sie von Freunden und Bekannten haben, ist meistens inkorrekt und irreführend. Es ist in den meisten Fällen viel zu spät, wenn man die Rentenhöhe erst zwei Jahre vor dem Renteneinritt erfährt. Ich versuche in diesem Artikel, die Rentenformel so einfach wie möglich zu erklären. 

Die Rentenformel lautet mathematisch:


Rente (monatlich) = Entgeltpunkte  x (aktueller Rentenwert) x Zugangsfaktor x Rentenartfaktor

Der Zugangsfaktor und der Rentenartfaktor werden für Frühverrentung und Sonderfälle wie Witwenrente benötigt. Sonst werden die in meisten Fällen mit dem Faktor 1,0 berechnet. Für meine vereinfachte Berechnung werde ich für diese beiden Faktoren 1,0 nehmen. Der vereinfachte Formel lautet dann:

Rente (monatlich) = Entgeltpunkte x (aktueller Rentenwert)

Um Ihre eigene Rente zu berechnen, brauchen Sie einen Taschenrechner und die folgenden drei Kennzahlen:
  1. Arbeitsjahre: Das ist einfach: 67 minus das Alter, in dem Sie angefangen haben zu arbeiten
  2. 34.071 EUR: Das ist das durschschnittliche Bruttoentgelt im Jahr 2013. Dividieren Sie Ihr Jahresbrutto durch diese Zahl.
  3. 28,61 EUR: Das ist der aktuelle Rentenwert im Jahr 2014 in Westdeutschland.

Kurz zusammengefasst bekommen Sie einen Punkt für jedes Jahr, wenn Sie durchschnittlich verdienen. 28,61 EUR mal Ihre Gesamtpunkte ergibt Ihre monatliche Rente.
  • Beispiel 1: Frauke, Bürokauffrau, Jahresbrutto 34.071 EUR, arbeitet, seitdem sie 20 Jahre alt ist. Rente = (34.071 € / 34.071 €) x (67 – 20) x 28,61 € = 1.345 EUR
  • Beispiel 2: Christian, Unternehmensberater, Jahresbrutto 68.142 EUR, arbeitet, seitdem er 28 Jahre alt ist. Rente = (68.142 € / 34.071 €) x (67 – 28) x 28,61 € = 2.232 EUR
  • Beispiel 3: Britta, Floristin, Jahresbrutto 22.800 EUR, arbeitet, seitdem sie 17 Jahre alt ist. Rente = (22.800 € / 34.071 €) x (67 – 17) x 28,61 €  = 957 EUR

Mit dieser einfacher Methode können Sie ungefähr berechnen, wie hoch Ihre eigene Rente sein wird (heutiger Wert). Natürlich läuft die exakte Berechnung anders. Ihre Gehaltsentwicklung und das historische und zukünftige Bruttoentgelt in Deutschland bestimmen Ihre Entgeltpunkte (Historische Werte können Sie auf Wikipedia nachlesen). Im späteren Berufsleben sammelt man aufgrund des mit Erfahrung und Tarifstufen steigenden Gehalts mehr Punkte als am Anfang.

In Ostdeutschland beträgt der Rentenwert 26,39 EUR statt 28,61 EUR. Laut Angela Merkel wird der Wert dem Westwert bis 2020 angeglichen. Für die Berechnung der Frührente müssen Sie den Zugangsfaktor in die Berechnung einbeziehen.

Diese Berechnung ist für Leute, die heute in die Rente eintreten. Extrem wichtig für jeden Arbeitnehmer ist, wie sich einerseits die Rentenhöhe in Zukunft entwickelt und wie teuer andererseits das Leben aufgrund von Inflation werden wird („Lebensmittelpreise und Inflation in Deutschland“). Die Renteninformation, die mittlerweile jährlich verschickt wird, enthält eine Berechnung Ihrer künftigen Rente ohne  Berücksichtigung von Rentenanpassungen. Aufgeführt werden lediglich Beispielsrechnungen mit einer jährlich Anpassungen des Rentenwerts von 1% und 2%, dass eine entsprechende Erhöhung tatsächlich stattfinden wird, ist unsicher.

In meinem nächsten Artikel werde ich die Höhe der Rentenanpassungen in de letzten Jahren in Vergleich zu Inflationsrate darstellen. Mit dieser Information können wir eine Prognose machen, wie hoch die Anpassungen in der Zukunft sein könnten.

Dienstag, 9. September 2014

Norwegen, Verwendung der Öleinnahmen und Vermögensaufbau

"The most important measure to reduce the state's oil and gas price risk" is to put its petroleum revenues into the oil fund and thus into "diversified financial investments globally".- Siv Jensen, Norway's finance minister
Norwegen ist ein Land, das sehr reich an Naturschätzen ist. Die Öl- und Gasreserven in der Nordsee machen 50% der Exporte und mehr als 20% des Bruttoinlandsproduktes des Landes aus. Norwegen ist der neuntgrößter Ölexporteur und drittgrößte Gasexporteur der Welt. Solche Rohstoffquellen zu haben ist zugleich ein großes Glück und Pech für ein Land. Es gibt viele Länder auf der Welt, die trotz reichlicher Öleinnahmen ein geringes Bruttoinlandsprodukt pro Kopf haben. Bekannte Beispiele sind der Iran, der Irak, Nigeria,  Angola, Venezuela und Kazachstan.

Es gibt mehrere Gründe für diesen wirtschaftlichen Zustand. Einer davon ist natürlich die Korruption in diesen Ländern und der Fakt, dass die Öleinnahmen an kleine Interessengruppen wie Königsfamilie oder Oligarchen fließen. Das führt dazu, dass diese Einnahmen einfach verschwendet werden. Ein anderes Risiko für Länder mit hohen Rohstoffexporten ist die sogenannte holländische Krankheit.

Die holländische Krankheit wurde zuerst in den Sechziger Jahren in den Niederlanden beobachtet, nachdem dort Erdgasvorkommen entdeckt worden waren. Die hohen Exporte haben zu Außenhandelsüberschüssen geführt, was eine Aufwertung der Währung des Landes verursacht hatte. Dadurch wurden die anderen Güter des Landes teurer, was die Exporte dieser Güter vermindert hat. Das hatte schwere Folgen für die betroffenen Industrien, was der Grund für grundsätzliche ökonomische Probleme wie z. B. Arbeitslosigkeit war. Das war der Fluch der Rohstoffe.

Norwegen macht es ganz anders. Der größte Teil der Öl- und Gasindustrie wurde von den Staatskonzernen betrieben. Was der norwegische Staat mit den Einnahmen macht, ist das eigentlich Interessante. Diese Einnahmen gehen in den staatlichen Pensionsfonds und in der Regel werden nicht mehr als 4% der Einnahmen ausgegeben. Die Norweger geben ihr Geld nicht verschwenderisch aus, sondern sparen es für den Vermögensaufbau

Das verwaltete Vermögen des norwegische Staatsfonds bemisst sich auf circa 880 Mrd. Dollar, damit ist es der weltgrößte Staatsfonds. Sehr bemerkenswert ist auch, was die Norweger mit diesem Vermögen machen. Sie kaufen hauptsächlich Aktien. Das Portfolio enthält mehr als 60% Aktien und circa 40% Anleihen und Immobilien (Quelle: Norwegisches Finanzministerium). Nach der Finanzkrise 2008 wurde sogar der Aktienanteil von 40% auf 60% erhöht. Die fallenden Zinsen und günstigen Aktienpreise waren der Hauptgrund dafür. Dieses Konzept war sehr erfolgreich und die Norweger haben vom Bullenmarkt der letzten Jahren stark profitiert.


Ich denke, wir können von den Norweger lernen, wie man mit seinen Einnahmen und seinem Vermögen umgehen kann. Ich sehe den norwegischen Staat als eine junge, bewusste Person mit einem guten Einkommen. Diese Person lebt sparsam und baut ihr Vermögen auf. Sie ist auch risikobereit und erwartet eine hohe Rendite von ihrem Vermögen. Die Norweger wissen, dass die Öl- und Gaseinnahmen nicht unendlich sind. Sie bereiten sich auf die Wintertage vor, wie in der Fabel „Die Grille und die Ameise“. Sie denken langfristig und möchten ihren zukünftigen Generationen eine finanziell sichere Zukunft bieten.

Wir können  von den Norwegern noch etwas lernen, und zwar, wie man sein Vermögen genau anlegt. Erstens ist das Vermögen diversifiziert angelegt. Die Aktien und Anleihen sind verteilt auf Europa, Vereinigte Staaten, Asien-Pazifik und Schwellenländer („Diversifikation Ihres Portfolios - Regionen“). Zweitens wird das Geld an mit minimalen Kosten angelegt. Die jährliche Kosten belaufen sich auf zwischen 0,07% und 0,09%.

Die Norweger sind risikobereit, weil sie ihr Geld langfristig angelegt haben („Ab wann sind Aktien eine sinnvolle Geldanlage“). Das ist der Grund, warum sie sich einen hohen Aktienanteil leisten können. Sie haben noch Ölreserven und brauchen das Vermögen noch nicht. Voraussichtlich wird das Gesamtvermögen im Jahr 2020 mehr als ein Billion Dollar betragen.

Als Privatanleger können Sie dasselbe machen, was die Norweger mit ihrem Staatsfonds machen. Sparen Sie einen Teil Ihres Nettoeinkommens ("Bezahle Dich selbst zuerst") und legen Sie das Geld an. Bauen Sie Ihr Portfolio mit Aktien-ETFs aus verschiedenen Regionen auf („Lege nicht alle Eier in einen Korb“). Seien Sie vorsichtig mit den Fondsgebühren und Beraterkosten („Wie die Fondsgebühren die Rendite fressen“).

Montag, 1. September 2014

Eine Liste der Dividenden-ETFs für Ihr Portfolio

“I don't like stock buybacks. I think if a company has the money to buy their stock back, then they should take that and increase the dividends. Send it back to the stockholder. Let them invest their money again from the dividends.” - T. Boone Pickens

Wenn Sie finanzielle Freiheit schnell erreichen möchten, sollten Sie eine höhere Rendite von Ihrem Portfolio erwarten und erzielen. Historische Zahlen zeigen, dass Aktien langfristig gesehen die beste Geldanlage sind („Warum sind Aktien die beste Geldanlage?“). Wachsende Dividenden sind ein großer Faktor für diese hohe Rendite. Sie können in jeder Wirtschaftszeitung finden, wie hoch die Dividendenrendite (Ausschüttungsrendite) einzelner Aktien ist („Was ist Dividendenrendite?“).


Ich empfehle aber meinem Leser und jedem Privatanleger, sich von einzelnen Aktien fern zu halten ("Der Kauf von individuelle Aktien für unerfahrene Anleger"). Der klügere Weg mit einem geringeren Risiko ist es, ein Portfolio mit diversen Aktien zu haben. Das können Sie normalerweise einfach mit Aktienfonds erreichen („Aktienfonds als Geldanlage“). Der Nachteil an Aktienfonds ist aber, dass diese hohe Kosten und einen Ausgabeaufschlag haben, was die Rendite reduziert („Wie die Fondsgebühren die Rendite fressen“). Daher lautet meine klare Empfehlung, ein diversifiziertes Portfolio mit ETFs selbst zusammenzustellen (Lege nicht alle Eier in einen Korb).

Wie kann man denn nun in ETFs investieren und Dividendeneinnahmen bekommen? Die erste Strategie ist es, einfach ETFs zu kaufen, die globale Indexen folgen. Hier sind die Dividendenrenditen von den wichtigsten globalen Indexen (Stand Ende August 2014):
  • S&P 500 (USA): 1,80%
  • MSCI Germany (Deutschland): 2,20%
  • Euro STOXX 50 (Europa): 3,23%
  • FTSE 250 (Großbritannien) : 2,92%
  • MSCI World (Welt) : 1,98%
  • MSCI Emerging Markets (Schwellenländer): 1,57%

 Es gibt andere ETFs, die eher Aktien mit hoher Dividende enthalten. Ich möchte einige ausgewählte ETFs mit deren jeweiliger Dividendenrendite auflisten. Diese ETFs habe ich teilweise in meinem eigenen Portfolio.
  • db x-trackers Stoxx® Global Select Dividend 100 UCITS ETF 1D: 5,01%
  • iShares Dow Jones U.S. Select Dividend UCITS ETF (DE) EUR: 3,01%
  • iShares EURO STOXX Select Dividend 30 UCITS ETF (DE): 4,20%
  • iShares Emerging Markets Dividend UCITS ETF EUR: 5,38%

Hier ist eine Liste der dividendenorientierten ETFs, die Sie in Deutschland erwerben können. Ich habe die ETFs nach Regionen gruppiert, weil ich hauptsächlich eine Diversifikation nach Regionen empfehle („Diversifikation Ihres Portfolios - Regionen“).

Globale Aktien
  • db x-trackers Stoxx® Global Select Dividend 100 UCITS ETF 1D
  • ETFS Dow Jones Global Select Dividend UCITS ETF EUR
  • iShares STOXX Global Select Dividend 100 UCITS ETF (DE)
  • SPDR S&P Global Dividend Aristocrats UCITS ETF EUR

 Europäische Aktien
  • Amundi ETF MSCI EMU High Dividend UCITS ETF EUR
  • Amundi ETF MSCI Europe High Dividend UCITS ETF EUR
  • ComStage EURO STOXX ® Select Dividend 30 NR UCITS ETF
  • Deka DAXplus® Maximum Dividend UCITS ETF
  • Deka EURO STOXX® Select Dividend 30 UCITS ETF
  • db x-trackers Euro Stoxx® Select Dividend 30 UCITS ETF (DR) 1D
  • iShares EURO Dividend UCITS ETF EUR
  • iShares EURO STOXX Select Dividend 30 UCITS ETF (DE)
  • iShares STOXX Europe Select Dividend 30 UCITS ETF (DE)
  • iShares UK Dividend UCITS ETF EUR
  • Lyxor UCITS ETF Eurostoxx50 Dividends EUR
  • Lyxor UCITS ETF STOXX Europe Select Dividend 30 EUR
  • SPDR S&P Euro Dividend Aristocrats ETF
  • SPDR S&P UK Dividend Aristocrats ETF EUR

Amerikanische Aktien
  • db x-trackers MSCI North America High Dividend Yield Index UCITS ETF (DR) 1C EUR
  • iShares Dow Jones U.S. Select Dividend UCITS ETF (DE) EUR
  • iShares MSCI USA Dividend IQ UCITS ETF EUR
  • SPDR S&P US Dividend Aristocrats ETF EUR

Schwellenländer-Aktien
  • iShares Emerging Markets Dividend UCITS ETF EUR
  • SPDR S&P Emerging Markets Dividend ETF EUR

 Asien-Pazifische Aktien
  • iShares Asia Pacific Dividend UCITS ETF EUR
  • iShares Dow Jones Asia Pacific Select Dividend 30 UCITS ETF (DE)
  • SPDR S&P Pan Asia Dividend Aristocrats UCITS ETF EUR

Als letztes Wort möchte ich sagen, dass die Höhe der Dividenrendite nicht unbedingt ein Auswahlkriterium für ETFs ist. Manche Firmen wie die Deutsche Telekom oder RWE schütten gerne Dividenden aus, wobei andere Firmen wie Google oder Apple ihren Gewinn behalten. Dividenden machen ungefähr die Hälfte der Aktienrendite aus. Die andere Hälfte kommt von Kursanstiegen und Gewinnwachstum. Wichtig bei der Auswahl der ETFs ist meiner Meinung nach zum einen die Strategie der Assetallokierung.  Zum zweiten sind die ETF-Kosten ein wichtiges Auswahlkriterium.

Bitte lesen Sie die Verkaufsprospekte und die Factsheets der ETFs und vergewissern Sie sich, dass Sie die Dokumente verstanden haben, bevor Sie einen der oben gelisteten ETFs kaufen.

Montag, 25. August 2014

Was ist Dividendenrendite?

“A stock dividend is something tangible — it’s not an earnings projection; it’s something solid, in hand. A stock dividend is a true return on the investment. Everything else is hope and speculation.” –Richard Russell

In meinem letzten Artikel “Dividenden für langfristigen Vermögensaufbau” habe ich geschrieben, dass  Dividenden im letzten Jahrhundert 47% der Aktienrendite ausgemacht haben. Langfristig gesehen machen Dividenden fast die Hälfte Ihrer Gesamtrendite aus. Das ist eine sehr wichtige Tatsache, die jeder Anleger im Kopf behalten sollte. Selbst wenn die Aktienkurse hoch und runter gehen, bekommen Sie weiterhin Dividenden.

Die Rendite durch die Ausschüttungen nennt man Dividendenrendite. Diese Kennziffer ist also das Verhältnis der ausgeschütteten Dividende zum aktuellen Kurswert einer Aktie. Für den Anleger ist es natürlich das Verhältnis der ausgeschütteten Dividende zum Kaufwert einer Aktie.

Wie ich in mehreren Aktikeln in diesem Blog geschrieben habe, bin ich ein langfristiger Anleger und empfehle meinen Lesern diese Strategie. Mein Portfolio besteht zu einem Großteil aus Aktien-ETFs („Aktien-ETFs als Geldanlage“), die ich mindestens noch 10 Jahre behalten werde. Damit wird das Risiko minimiert, dass die schwankenden Aktienkurse meine Rendite negativ beeinflussen („Risiko bei Geldanlagen“).

Diese langfristige Strategie hat folgenden Vorteil: Die Unternehmen machen Gewinn und schütten einen Teil dieses Gewinns an die Aktionäre als Dividende aus („Wie funktioniert ein Unternehmen?“). In einer kapitalistischen Welt versuchen die Unternehmen, Ihre Gewinne ständig zu erhöhen. Das reflektiert sich in den ausgeschütteten Dividenden. Hier finden Sie eine Liste der Unternehmen, die ihre Dividende seit mindestens 25 Jahren jedes Jahr erhöht haben. Unternehmen wie Coca-Cola, Procter & Gamble, Colgate-Palmolive und 3M erhöhen sogar seit mehr als 50 Jahren Ihre Dividende jährlich.

Wenn Sie in diese Unternehmen langfristig investieren, erhöht sich Ihre persönliche Dividendenrendite jedes Jahr! 

Ein sehr gutes Beispiel hierzu ist Coca-Cola. Wenn Sie oder Ihre Eltern Anfang der 90er Jahre 10.000 USD in Coca-Cola-Aktien investiert hätten, hätten Sie heute 2071 Aktien von Coca-Cola. Coca-Cola hat im Jahr 2014 1,12 USD an Dividenden pro Aktie ausgeschüttet. Das ergibt eine Dividendenrendite von 2,71%. Wie viel Dividenden würden Sie folglich für Ihre 2071 Aktien dieses Unternehmens bekommen? Für 2014 circa 2.320 USD! Bitte erinnern Sie sich, dass die Dividendenrendite für den Anleger das Verhältnis der ausgeschütteten Dividende zum Kaufwert einer Aktie ist. Hiermit bringt Ihr 10.000 USD-Investment in Coca-Cola Ihnen eine persönliche Dividendenrendite von 23,2%! Nicht zu vergessen, dass Ihre Aktien auch noch heute 85.160 USD wert sind. (Kurswert 24.08.2014 - 41,12 USD). 

Coca-Cola ist ein sehr erfolgreiches Unternehmen. Es mag sein, dass es rein Zufall wäre, 10.000 USD in diese Aktie zu investieren. Für die Skeptiker unter Ihnen möchte ich den Dividendenwachstum des S&P 500-Index seit 1871 abbilden.

Quelle: Eigener Chart. Zahlen aus http://www.multpl.com/s-p-500-dividend/table
Hier sehen Sie noch dazu die Dividendenwachstumsrate des S&P 500-Index seit 1990. Wir sehen einen durschnittlichen Wachstum von 5,50% mit einem Maximalwert von 18,25% für 2012 und einem Minimumwert von -21,07% für 2009 (Wirtschaftskrise).

Kurz zusammengefasst sind die Ausschüttungen von Unternehmen an die Aktionäre in Form von  Dividenden und das stetige Wachstum dieser Dividendenrendite die Hauptgründe, warum ich Aktien für die beste Geldanlage für langfristige Anleger halte.

Montag, 18. August 2014

Kosten von Kindern reduzieren

Heute möchte ich einen neuen Gastartikel veröffentlichen. Michael schreibt über Kosten von Kindern und finanzielle Freiheit.
"Kind – eine Art Lebensversicherung – die einzige Art der Unsterblichkeit, derer wir sicher sein können." - Peter Ustinov
Vor dem Sozialstaat und der Rentenversicherung waren Kinder die beste Altersversorge in einer Welt in der finanzielle Freiheit für die meisten Menschen unmöglich zu erreichen war. Auch war das Vermögen, Land oder Haus bis 1945 nicht wirklich sicher. Viele Menschen wurden nach dem zweiten Weltkrieg von ihrem Land vertrieben, ausgeplündert, Häuser zerstört und die Reichsmark hatte auch keinen Wert mehr. Menschen Weltweit waren und sind immer noch von der Hilfe Ihrer Kinder und Familie abhängig.

Leider machen aber in unserer heutigen Gesellschaft in Deutschland Kinder finanziell keinen Sinn. Hochgerechnet soll ein Kind ca. 120.000€ Kosten. Dies ist eine gewaltige Summe. Man muss sich also nicht über die geringe Geburtenrate wundern.

Jedoch hat man einen gewissen Einfluss auf diese Kosten. Hierauf möchte Ich im Detail eingehen:

Im Prinzip hat man drei Bereiche in denen man die Kosten von Kindern beeinflussen kann:

  • Politik (in einer Demokratie): Geben genug Menschen den richtigen Parteien die Stimme werden z.B.  KiTa Kosten reduziert oder Kinderfreibeträge erhöht.
  • Ausgaben für die Kinder: Kosten für Nahrung, Kleidung…und besonders Kinderbetreuung, Schule, Studium.
  • Einkommen der Eltern: Wie lange bleiben die Eltern zuhause und verzichten und Einkommen und anschließende Gehaltserhöhungen.

Im Bereich Politik denke ich das wir uns ganz einfach an den Skandinavischen Ländern, Belgien und Frankreich orientieren können. Hier gibt es klare Daten und gute Lösungsmodelle.

Leider Versuchen Parteien wie die CSU immer noch das Rad der Zeit zurückzudrehen. Ich werde jedoch sicherlich Parteien unterstützen die in der Lage sind einfach zu kopieren was bereits in anderen Ländern funktioniert.

Wichtig ist auch das diese Kosten auch auf den unterschiedlichen Ebenen der Verwaltung festgelegt werden. Freibeträge und Kindergeld auf Bundesebene. KiTa, Kindergarten und Schulgebühren auf Landes und Gemeindeebene. D.h. selbst wenn man denkt bei der Familienministerin nicht wirklich viel beeinflussen zu können kann man jedoch auf den Gemeinderat einen deutlich größeren Einfluss ausüben.

Im Bereich Ausgaben für Kinder sind meiner Meinung nach Dinge wie Kleidung nicht kritisch. Man bekommt viel von der Familie und kann einiges wiederverwenden und gebraucht erwerben. Hierbei lassen sich besonders in den jungen Jahren die Kosten im Rahmen halten. Es sei denn man hat den Anspruch alles neu zu kaufen.

Die größten Kostenfaktoren sind sicherlich Kinderbetreuungskosten, Schule und Studium. Bei Schule und Studium sind sicherlich das günstigste staatliche Institutionen in der Nähe des Wohnortes. Für Auslandssemester gibt es Stipendien wenn nötig. Bei einer Ausbildung erhält man normalerweise ein geringes Gehalt und das Kind kann sich sogar selbst versorgen.

Bei der Kinderbetreuung hat der Wohnort den größten Einfluss. Die Betreuungskosten unterscheiden sich erheblich je nach Gemeinde in der man gemeldet ist. Z.B. Kostet eine staatliche Vollzeit Kita in Düsseldorf 0€ im Monat im Köln jedoch 491€ (bei einem Brutto Familieneinkommen > 100.000€) Elternbeitrag.

Dies ist ein gravierender Einfluss. Der Unterschied sind 5982 € Netto im Jahr die beim Vermögensaufbau fehlen.

Bei einer Familie mit zwei Kindern die jeweils 4 Jahre bezahlen müssen (wenn sie in einem Abstand von 4 Jahren geboren sind und von 1-5 in die KiTa gehen) sind dies 47.136 € die man in Köln weniger Vermögen aufbauen kann im Vergleich zu Düsseldorf. Da diese Kosten in den jungen Jahren der Kinder auftreten (normalerweise in den 30ern der Eltern) verliert man zusätzlich noch den Zinseszins dieses Betrages was das Erreichen der finanziellen Freiheit deutlich nach hinten verschiebt.

Hierbei ist zu beachten, dass es keine Übersicht und einheitliche Richtlinie für diese Beträge gibt. Leider ändern sich diese auch regelmäßig in den Gemeinden.

Trotzdem sollte man dies beim Kauf einer Wohnung oder Hauses beachten. Auch bei einem Umzug in eine größere Wohnung zur Geburt eines Kindes ist es Wichtig dies zu recherchieren. Dies setzt natürlich voraus, dass man die Flexibilität hat in eine Nachbargemeinde umzuziehen. Hier kann man wirklich den größten Kostenfaktor in den ersten Lebensjahren des Kindes Jahren aktiv beeinflussen.

Am Ende möchte ich noch erwähnen das es auch Alternativen in der Familie gibt. In Mehrgenerationenhäuser übernehmen die Großeltern die Kinderbetreuung voll oder teilweise. Aufgrund der hohen Mobilität der Arbeitnehmer ist dies jedoch oft nicht möglich.

Beim Einkommen der Eltern bedeuten Kinder immer einen Verlust darüber muss man sich keine Illusionen machen. Die Einführung des Elterngeldes hat geholfen diesen Verlust zu vermindern und die Betreuung zu Hause im ersten Lebensjahr ist auch wissenschaftlich gesehen das Beste für das Kind.

Danach fangen die meisten Eltern an zu überlegen welches Arbeitszeitmodell für die Familie am meisten Sinn macht. Finanziell und Emotional.

Hierbei ist es Wichtig das gesamte Einkommen der Eltern bis zum Erreichen der finanziellen Freiheit zu betrachten. Finanziell gesehen ist das zuhause bleiben die schlechteste Lösung. Man muss nicht nur den direkten Gehaltsverlust betrachten sondern auch das zukünftig geringere Gehalt. Gehaltserhöhungen, Beförderung und Berufserfahrung werden verpasst. Dies kann einen gravierenden Einfluss haben. Daher würde Ich immer mindestens ein Teilzeit Modell empfehlen.

Zusammengefasst denke ich, dass man trotz Familie an der finanziellen Freiheit arbeiten kann und sollte. Es ist jedoch fundamental wichtig hierfür eine klare Familienplanung zu haben und diese mit dem Partner abzustimmen und Optionen abzuwägen. Man hat einen großen eigenen Einfluss auf die Kosten und Gehaltsverluste und sollte diese auch nutzen. 

Montag, 4. August 2014

Dividenden für langfristigen Vermögensaufbau

“Do you know the only thing that gives me pleasure? It's to see my dividends coming in.” - John D. Rockefeller

Dividenden sind einer der zwei Hauptgründe, warum Aktien dem Anleger langfristig eine hohe Rendite bringen. Eine Studie von John Bogle zeigt, dass amerikanische Aktien zwischen 1900 und 2011 jährlich 9,5% Rendite gebracht haben. 4,5% davon waren Dividenden und 5% Kursanstiege. Das heißt, Dividenden haben im letzten Jahrhundert 47% der Aktienrendite ausgemacht. Was sind denn eigentlich Dividenden? Eine sehr schöne Definition aus hanisauland.de lautet wie folgt: 

„Wer eine oder viele Aktien eines Unternehmens besitzt, hat das Recht, am Gewinn des Unternehmens beteiligt zu werden. Diesen Gewinn, der an die Aktionäre verteilt wird, nennt man "Dividende". Der Begriff kommt aus dem Lateinischen und heißt genau übersetzt "das zu Verteilende". Wie hoch die Dividende ist, wird von den Aktionären und der Leitung eines Unternehmens festgelegt. Dieser Gewinn kann in Geld ausbezahlt werden. Es ist auch möglich, dass die Aktionäre kostenlos weitere Aktien erhalten. Wenn ein Unternehmen (eine Aktiengesellschaft) keinen Gewinn gemacht hat, gibt es auch keine Dividende.“

Dividenden sind passives Einkommen („Wie erreiche ich finanzielle Freiheit“) und eine der Hauptmöglichkeiten, Einkommen zu erzielen, wenn man finanzielle Freiheit erreicht hat und kein aktives Einkommen (Gehalt) mehr hat. Theoretisch kann man nur von den Dividendeneinnahmen leben, wenn man genug Aktien hat. Die Familie Quandt besitzt 46,7% der BMW-Aktien und hat 2014 dementsprechend 797 Millionen € an Dividenden erhalten (46,7% von 1.707 Mio. €  Ausschüttungssumme).

Die Dividendenrendite ist das Verhältnis der vom Unternehmen ausgeschütteten Dividende zum aktuellen Kurswert einer Aktie. Zum Beispiel: Der aktuelle Kurs der BMW-Aktie beträgt heute 87,50 € (Stand Anfang August 2014), die Dividende 2,60 € pro Aktie, die Dividendenrendite beträgt circa 2,97%. Ein Aktionär hat 100 Aktien zu einem Kurs von 70 €  für 7000 € erworben. Für ihn ergibt sich im Jahr 2014 eine Dividendenauszahlung von 260 € und eine persönliche Dividendenrendite von 3,7 %. Seine Aktien haben noch einen Wert von 8750 €.

Die Aktien der 30 DAX-Unternehmen haben eine Dividendenrendite zwischen 0% (ThyssenKrupp AG) und 4,36% (Muenchener Rueck AG). Eine Strategie vieler Anleger ist es, ein Portfolio von einzelnen Aktien aufzubauen, die eine hohe Dividendenrendite haben. Diese Anleger jagen weltweit Aktien, die kontinuierlich Dividenden ausschütten und diese jedes Jahr erhöhen. Die Firma Procter & Gamble zum Beispiel zahlt seit 122 Jahren Dividenden und erhöht diese kontinuierlich seit 56 Jahren. Heute (Anfang August 2014) hat die Aktie der Firma eine Dividendenrendite von 3,13%.

Einige Partnerblogs von mir wie Finanzielle Freiheit mit Dividenden verfolgen diese Strategie. Ich finde es eigentlich nicht schlecht, besonders in Deutschland, überhaupt in Aktien zu investieren. In einer risikoscheuen Gesellschaft, in der  nur 13,7% Aktien, Aktienfonds oder ETFs besitzen, ist Aktienbesitz an sich ein mutiger Akt. Ich muss aber sagen, dass ich persönlich kein Freund vom Besitz einzelner Aktien bin. Meine Begründung für diese Einstellung können Sie in meinem Artikel „Der Kauf von individuellen Aktien für unerfahrene Anleger“ finden. Ich bevorzuge eher die Strategie des Investments in ETFs („Aktien-ETFs als Geldanlage“). Diversifikation ist extrem wichtig für mich, wenn ich das Risiko von einzelnen Aktien vermeiden möchte.

In meinem nächsten Artikel werde ich darüber schreiben, wie man in ETFs investieren und Dividendeneinnahmen bekommen kann und welche ETFs dafür in Deutschland zur Verfügung stehen.